Christian Horner hat viele interessante Details zu Bernie Ecclestone "erlesen"

Formel 1 2011

— 16.07.2011

Horner über Stil und Katergetränke

Abseits der Rennpisten hat sich Christian Horner zu stilvollen Piloten, den Vorzügen seiner Position und Lieblingsgetränken geäußert

Im Formel-1-Zirkus dreht sich neben schnellen Rundenzeiten auch viel um Stil und Lebensstil. Befragt man Red-Bull-Teamchef Christian Horner nach dem seiner Meinung zum stilvollsten Typ in und um die Formel 1, dann tut sich der Brite recht schwer: "Sebastian hat einige sehr lustige kurze Hosen. Mark sieht immer aus, als ob er rennen geht. Er trägt nur zu Hochzeiten, Beerdigungen und in Wimbledon einen Anzug."

"Der am besten angezogene Typ ist deshalb wohl David Coulthard", erklärt Horner, der seit 2005 bei den Bullen als Teamchef am Kommandostand tätig ist. Zu seiner Tätigkeit sagt der 37-Jährige im Gespräch mit den Kollegen von 'GQ': "Leute zu befähigen, ihren Job zu machen und ihnen nicht vorzuschreiben, wie sie das tun sollen, ist wohl das Beste an meiner Position."

"Wenn ein Fahrer verärgert ist, versuche ich die Probleme unter vier Augen zu klären. Wenn man ein Problem schnell klärt, entwickelt sich daraus kein Drama", merkt Horner an, der nach dem Rennen in Silverstone sicher oft in Mark Webbers Augen blicken durfte. Aktuell scheint das Thema vom Tisch.

Auf Horners Nachttisch befindet sich auch ab und an ein gutes Buch. Er tut sich nicht schwer, eine Empfehlung auszusprechen: "'No Angel: The Secret Life of Bernie Ecclestone' von Tom Bower ist ein gutes Buch." Das englischsprachige Werk belichtet einige heikle Situationen im Leben des Strippenziehers, ist allerdings unautorisiert, weil dieser im Buch einige Dinge lesen musste, die er dem Autor im Vertrauen mitteilte. Daraufhin war Ecclestone verärgert.

Diesen Zustand sieht man bei Horner selten. Aktuell hat der Red-Bull-Teamchef auch wenig Grund zum Missmut. "Am meisten stört es mich, wenn ich verliere", berichtet er. Da der Jubel momentan aber überwiegt, muss sich Horner viel eher mit dem Anstoßen beschäftigen. Damit das nicht langweilig wird, hat er bereits eine Alternative für den feierlichen Teil gefunden: "Wenn ich nicht mit Champagner anstoße, bevorzuge ich einen 'Jägerbomb'."

Gemeint ist ein Longdrink, der aus einem bekannten Kräuterlikör und der süßen Energiebrause aus der blau-silbernen Dose besteht. Sollte sich Horner bei deren Anzahl verschätzen und am Folgetag leiden, dann hat er ein passendes Rezept gegen den Kater: "Da hilft ein Red Bull." Wer hätte das gedacht?

Fotoquelle: xpb.cc

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