Heikki Kovalainen will bei Lotus die Früchte der harten Arbeit ernten

Formel 1 2011

— 18.07.2011

Kovalainen: "Lotus darf stolz sein"

Heikki Kovalainen ist überzeugt, dass sich das Lotus-Team trotz verfehlter Ziele in der ersten Saisonhälfte nichts vorzuwerfen hat und hofft auf die Zukunft

Das Lotus-Team rund um Tony Fernandes begann die Saison 2011 - die zweite in der Geschichte des Teams - mit großen Hoffnungen. Nach dem Wechsel des Motorenpartners von Cosworth zu Renault über den Winter und der Bekanntgabe einer Zusammenarbeit mit dem Team von Red Bull - die Lotus die Verwendung der Getriebe des Weltmeisterteams zusicherte - sollten regelmäßige Punkteplatzierungen her.

Bei Halbzeit der Saison sieht die Realität allerdings anders aus. Die 13. Plätze von Jarno Trulli in Melbourne und Monte Carlo stellen nach neun Rennen nach wie vor die besten Platzierungen des Teams dar. Auf dem Papier liegt Konkurrent HRT damit auf Augenhöhe. Vitantonio Liuzzi konnte in Montreal für die kleine Truppe rund um Colin Kolles ebenfalls Platz 13 an Land ziehen.

Trullis Teamkollege Heikki Kovalainen ist dennoch der Ansicht, dass sich Team Lotus vor niemandem verstecken muss. "Ich würde sagen, dass unsere Erwartungen im Vorfeld wohl etwas zu hoch gegriffen waren", so der Finne, der darauf verweist, dass der Abstand nach vorn "von fünf Sekunden aus dem vergangenen Jahr auf 2,5 bis drei Sekunden verkürzt werden konnte".

Die Tatsache, dass Lotus im zweiten Jahr in Bezug auf WM-Punkten dennoch stagniert, führt der ehemalige McLaren-Pilot auf den Umstand zurück, dass dem Team die notwendigen Ressourcen fehlen: "Wir verfügen derzeit nicht über die Mittel wie sie die großen Teams haben - angefangen bei der Fabrik über den Windkanal bis hin zur gesamten Ausrüstung."

Wechsel von McLaren zu Lotus nie bereut

An den Mitarbeitern im Team aus dem britischen Hingham liegt es nach Ansicht Kovalainens zuletzt. "Wir haben viele gute Leute im Team", versichert er. "Eine ernsthafte Beurteilung ihrer Arbeit fällt allerdings schwer, da sie derzeit nicht über die notwendigen Mittel verfügen."

Erst mit besserem Equipment könne jeder im Team - und da schließt sich Kovalainen selbst nicht aus - zeigen, wozu er fähig ist. Dennoch bereut der 29-Jährige seinen Wechsel von McLaren zu Lotus zu Beginn der Saison 2010 ganz und gar nicht. "Ich habe in der Vergangenheit einige Fehler gemacht", gesteht er. Mit der Erfahrung, die er heute besitzt, sieht sich der Finne inzwischen als "solider und schneller Fahrer, der sich im Team sehr wohl fühlt".

Die Tatsache, dass er beim Aufbau des Teams von Beginn an dabei war, lässt ihn hoffen, in Zukunft die Früchte der Arbeit ernten zu können: "Von Anfang an dabei gewesen zu sein, hat mir im Team eine starke Position verschafft. Das ist sehr wichtig, wenn wir künftig ein schnelleres Auto haben werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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