Jaime Alguersuari sieht sich im Toro-Rosso-Team fest im Sattel

Formel 1 2011

— 20.07.2011

Alguersuari: "Ich werde Ende des Jahres besser sein"

Jaime Alguersuari erzählt über seine Situation bei Toro Rosso und lässt keine Zweifel daran, die Saison bei den roten Bullen beenden zu wollen

Jaime Alguersuari galt als die große spanische Hoffnung nach Fernando Alonso. Jedoch konnte er bis Valencia 2011 das in ihn gesetzte Vertrauen nie ganz erfüllen. Viele Experten sahen Daniel Ricciardo nach Valencia im Toro Rosso als Ersatz für Alguersuari sitzen. Doch es kam anders: Der Spanier zeigt seit Valencia gute Leistungen und fährt regelmäßig in die Punkte, sodass man sich bei Red Bull dafür entschied, Ricciardo bei HRT zu parken.

Ricciardo hat seinen Sitz bei Toro Rosso nie als gefährdet angesehen: "Wenn ich wissen würde, dass ich meine Sache nicht gut mache und ich wissen würde, dass mehr von meiner Seite hätte kommen können, wäre ich besorgt gewesen", sagt ein überzeugter Alguersuari. "Wenn ich Fehler oder Unfälle gemacht hätte und in Rennen nicht schnell genug gewesen wäre, wäre es etwas anderes. Aber ich weiß, dass ich etwas anderes gezeigt habe."

"Die Arbeit am Setup und das Verstehen der Reifen in diesem Jahr war meiner Meinung nach, eine Frage der Zeit. Ich bin nicht Barrichello oder Alonso, die eine langjährige Erfahrung in der Formel 1 haben und alles auf Anhieb wissen. Ich habe mich an die Formel 1 gewöhnt und nun ist es ganz anders im Vergleich zum vergangenen Jahr."

"Ich werde Ende des Jahres viel weiter sein und nun wird es besser und besser. Das ist, warum ich gesagt habe, dass wir nicht unsere beste Leistung gezeigt haben, obwohl wir in den vergangenen Rennen gute Resultate eingefahren haben. Das ist eine Sache von Selbstvertrauen und Ruhe. Ich kenne alle Gerüchte in der Boxengasse, aber ich wusste, dass ich mein Bestes gegeben habe. Ich entscheide nicht über meine Zukunft, weil ich nicht der Chef bei Red Bull bin. Ich bin nicht Helmut Marko, aber ich bin zuversichtlich, dass es nur ein Frage der Zeit ist."

Der Spanier findet, dass man die Perfomance im Rennen beurteilen sollte und nicht die der Qualifikation. "Ich habe gesehen, dass mehr Potential für das Rennen als für die Qualifikation im Auto steckt und man kann sehen, dass ich in den Rennen stärker bin als in den Qualifikationen. Ich bin glücklich, dass es am Ende so kommt, denn die Punkte werden am Ende des Rennens verteilt und nicht am Samstag."

Fotoquelle: xpb.cc

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