Ziemlich platt: Der neue Auspuff am Auto des Mercedes-Teams

Formel 1 2011

— 22.07.2011

Mercedes freut sich über trockenes Training

Die trockenen Bedingungen kamen dem Mercedes-Team am Freitag auf dem Nürburgring entgegen, denn es standen Tests mit dem neuen Auspuff an

Für das Mercedes-Team begann das Wochenende zum Großen Preis von Deutschland ermutigend. Mit den Positionen fünf und sechs fuhr man direkt hinter die Red Bull und Ferrari und vor die Konkurrenz von McLaren-Mercedes und Renault. Michael Schumacher hatte exakt sieben Zehntelsekunden Rückstand, bei Nico Rosberg waren es 0,846 Sekunden.

"Ich bin mit der Arbeit, die wir heute erledigt haben, ganz glücklich", so Schumacher. "Wir arbeiten in eine gute Richtung. Wir entwickeln unser Auto laufend weiter, und Tage wie der heutige helfen bei diesem Prozess. Es ist jedoch schwierig, das wahre Bild für dieses Wochenende zu sehen. Wir wissen nicht, mit welchen Benzinmengen die anderen gefahren sind, und wir müssen uns unsere Daten noch genau anschauen."

Zum ersten Mal konnte Schumacher durch jene Kurve fahren, die nach seinem "Rücktritt" zu seinen Ehren auf seinen Namen getauft wurde: "Es war ein wirklich schönes Gefühl, in einem Formel-1-Auto durch die Kurve zu fahren, welche meinen Namen hier trägt. Zu der Zeit, als wir die Kurve einenweihten, hatte ich mir das sicherlich nicht ausgemalt."

"Wir hatten einen soliden Tag, mit dem wir hier das Rennwochenende auf dems Nürburgring begannen", so Teamchef Ross Brawn. "Es war ein besonders nützlicher Tag, um unser neues Auspuffsystem weiter zu beurteilen, nachdem wir ihn in Silverstone einführten und wir dort nur wenig im Trockenen damit fahren konnten. In den heutigen beiden Einheiten haben alle eine gute Leistung gezeigt, aber es wäre schön, vor dem morgigen Qualifying noch etwas mehr Rundenzeit zu finden."

"Dies war ein produktiver erster Tag bei unserem Heimrennen", so Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Überraschenderweise blieb es trocken, aber der Wetterbericht sagt für den Renntag immer noch Regen voraus."

"Wir arbeiteten uns durch unser geplantes Programm und bewerteten alle drei verschiedenen Pirelli-Reifen, die uns heute zur Verfügung standen. Unsere Rennsimulation am Ende des zweiten Trainings zeigte konstante Rundenzeiten, welche im Vergleich zu den Top-3-Teams immer noch nicht schnell genug waren. Unsere Positionen spiegeln heute mehr oder weniger unseren aktuellen Platz in der Hackordnung wieder."

Fotoquelle: xpb.cc

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