Eigentlich verboten: Fernando Alonso als

Formel 1 2011

Keine Strafen gegen Alonso oder Webber

Im Tank von Fernando Alonso war noch genug Benzin für die FIA-Probe - Keine Strafe auch gegen seinen "Chauffeur" Mark Webber
Fernando Alonso blieb beim heutigen Grand Prix von Deutschland auf seiner Auslaufrunde stehen und wurde anschließend von Mark Webber als "Passagier" auf dem Seitenkasten des Red Bull in den Parc Ferme zurückgebracht. Auch wenn solche "Mitfahrgelegenheiten" früher Usus waren, sind sie eigentlich seit Jahren verboten - aus Sicherheitsgründen.
Doch die FIA-Rennkommissare haben weder gegen Webber noch gegen Alonso eine Strafe ausgesprochen. Vorschrift ist nämlich, dass sich nach Rennende noch mindestens ein Liter Benzin im Tank befinden muss, damit die FIA-Techniker eine Probe entnehmen können, um das Benzin auf seine Legalität hin zu untersuchen.
"Sie haben die Probe entnommen, denn nach dem Rennen muss noch ein Liter Benzin im Tank sein", erklärt Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. "Das ist alles erledigt, nichts ist passiert. Es war nur eine reine Vorsichtsmaßnahme." Alonso darf seinen zweiten Platz auf dem Nürburgring also behalten.
Erst gestern hatte die FIA Sebastian Buemi vom Qualifying disqualifiziert. Das Shell-Benzin in seinem Ferrari-Motor hatte nicht der vor Saisonbeginn hinterlegten Probe entsprochen. Auch das Ferrari-Werksteam fährt mit Shell-Treibstoff.
Fotoquelle: xpb.cc

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