Mark Webber versuchte alles, doch mehr als Rang drei war für ihn nicht drin

Formel 1 2011

— 24.07.2011

Red Bull kämpferisch: "Wir wissen, was zu tun ist"

Nachdem man auf dem Nürburgring gegen die Konkurrenz den Kürzeren zog, steckt man bei Red Bull den Kopf nicht in den Sand

Das Red-Bull-Team hatte beim Großen Preis von Deutschland keine Chance gegen die Konkurrenz von Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes und Fernando Alonso im Ferrari. Nach einem schlechten Start und einem Dreher verlor Sebastian Vettel den Anschluss an die Konkurrenz und wurde schlussendlich Vierter. Teamkollege Mark Webber schaffte als Dritter noch den Sprung auf das Podium.

"Ich bin enttäuscht, dass ich heute nicht den Sieg geholt habe", so Webber. "Es ist jedoch ein weiteres gutes Ergebnis. Schlussendlich mussten wir versuchen, etwas ein wenig anderes zu unternehmen. Wir haben den mittleren Teil des Rennens angeführt, aber wir konnten den Boxenstopp nicht so hinbekommen, dass wir auch nach dem zweiten Stopp noch vorne liegen."

"Ich fuhr am Limit, aber wir waren nicht schnell genug, und das war es dann. Lewis war in der Lage, uns die ganze Zeit über abzuwehren und auf meine Geschwindigkeit zu reagieren, also konnte ich den Rückstand nicht reduzieren. Er bekam einen guten Start hin, und meiner war nicht so gut. Aber die Starts sind dieses Jahr nicht der Schlüssel für das Ende des Rennens."

"Ich habe heute so ziemlich alles gegeben. Es war ein sehr intensives Rennen zwischen uns drei an der Spitze. Ich machte bis an das Limit Druck, aber es gab nichts, was wir im Kampf um den Sieg noch mehr hätten tun können. Wir sind dennoch eine starke Mannschaft, ein gutes Team und wir werden weiterhin Druck machen. Wir wissen, was wir unternehmen müssen."

"Es war ein hartes, ein schwieriges Rennen", so Vettel. "Zu Beginn fühlte ich mich nicht allzu schlecht, aber ich leistete mir einen Fehler, der mich zurück auf den fünften Rang warf. Von da an war es schwierig, wieder nach vorne zu kommen. Ich denke, dass der vierte Rang das Maximum war, das wir heute erreichen konnten. Das ist nicht befriedigend, aber man muss akzeptieren, dass andere heute schneller waren. Ich habe mich das gesamte Wochenende nicht gut gefühlt, und ich hatte im Auto nicht die Geschwindigkeit wie Mark."

"Der Boxenstopp am Ende war fantastisch. Man kommt hinter dem anderen Auto in die Boxengasse und zu seiner Box, und man kann es kaum erwarten, loszufahren, sobald die Jungs die Räder gewechselt haben. Als ich aus der Box kam, war es schön zu sehen, dass Ferrari noch stand. Das war den Jungs zu verdanken, sie haben sehr gute Arbeit geleistet."

"Sowohl Felipe als auch ich kämpften im Rennen viel miteinander, und wir waren beide auf Messers Schneide unterwegs. Wir hatten zur Mitte des Rennens ein Problem mit den Bremsen, aber damit sind wir gut umgegangen. Wir können also glücklich darüber sein, dass wir dies retten konnten."

"Ungarn ist das kommende Rennen, welches normalerweise für uns eine gute Strecke ist. Wir werden sehen. Wir haben jedoch Hausaufgaben zu erledigen. McLaren und Ferrari waren im Rennen sehr schnell, und wir müssen auf jene Geschwindigkeit zurückkehren, über die wir verfügen."

"Ein faszinierendes Rennen", so Teamchef Christian Horner. "Natürlich sind die Positionen drei und vier aus den Positionen eins und drei in der Startaufstellung nicht wirklich das Ergebnis, das wir erhofft hatten, aber es sind dennoch für beide Fahrer eine Menge Punkte."

"Beim ersten Boxenstopp bekamen wir Mark in die Führung, aber der zweite Boxenstopp erwies sich leider nicht als so stark wie erhofft, und er fiel auf den dritten Rang zurück. Wir wollten im letzten Abschnitt länger fahren, aber schlussendlich war die dritte Position das Maximum, das wir am Ende erreichen konnten."

"Sebastian hatte früh einen Dreher und holte sich dadurch eine ziemlich üble Bremsplatte. Wir sind mit ihm so weit gefahren, wie wir uns dies trauten, und dann verbrachte er einen Großteil des Rennens damit, Massa ins Getriebe zu schauen."

"Es wurde alles zu einem Rennen in der Boxengasse, und unsere Jungs haben phänomenale Arbeit geleistet. Sie zeigten einen fantastischen Boxenstopp und überrumpelten den Ferrari. Dort gab es etwas Aufregung, und ich denke, dass Sebastian über Funk sagte, dass er ihnen heute den vierten Platz widmet."

"Das war ein ziemlich schwieriges Rennen", so Cyril Dumont von Renault. "Wir hatten mit keinem der Autos besonders gute Starts, und dann leistete sich Sebastian einen kleinen Fehler. Es ist schade, dass wir nicht weiter vorne ins Ziel gekommen sind, aber wir können nicht alle Rennen gewinnen."

"Es ist alles in allem also nicht allzu schlecht, auf den Plätzen drei und vier ins Ziel zu kommen. Wir haben also immer noch eine Menge Punkte für die Konstrukteurswertung geholt. Ich möchte allen Jungs gratulieren, die den letzten Boxenstopp durchgeführt haben. Sie haben fantastische Arbeit geleistet, dank der wir heute den vierten Rang geholt haben."

Fotoquelle: xpb.cc

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