Die beiden Mercedes befinden sich aktuell zu weit weg von der Spitze

Formel 1 2011

— 25.07.2011

Mercedes: Zahlreiche Jubiläen in Ungarn

Bei Mercedes feiern der 2,4-Liter-Motor und Nico Rosberg ihr 100. Rennen - Schafft man in Budapest den Anschluss an die Spitze?

In Silverstone und am Nürburgring konnte Mercedes jeweils zehn Punkte einfahren und überholte damit Renault in der Konstrukteurswertung. Nach zwei kühlen Rennen werden in Budapest deutlich höhere Temperaturen erwartet. Zudem kommen die weiche und die superweiche Mischung zum Einsatz, die bei Mercedes Anfang der Saison vor allem an der Hinterachse schnell abbauten.

Michael Schumacher patzte am Nürburgring und musste sich erneut Nico Rosberg geschlagen geben. "Nach zwei Heimrennen in Folge geht es nun nach Ungarn Ich fühle mich dem Rennen verbunden, denn ich werde nie vergessen, wie ich dort einen meiner WM-Titel gewonnen habe", erinnert sich der Rekordweltmeister. In der Saison 2001 sicherte er sich im 13. Rennen vorzeitig den Titel."

Ungarn beliebt bei deutschen Fans

"Außerdem erhielt ich in Budapest schon immer viel Unterstützung von meinen Fans. Hoffentlich können wir ihnen ein schönes Wochenende bieten. Die letzten Fortschritte mit unserem Auto stimmen mich zuversichtlich. Ich bin vom Einsatz des Teams und der Jungs in der Fabrik in England beeindruckt. Sie legen stetig neue Entwicklungen nach. Ich freue mich auf Ungarn", so der WM-Zehnte

Teamkollege Nico Rosberg feiert in Ungarn ein Jubiläum und kommt Vater Keke immer näher: "Der Große Preis von Ungarn ist mein 100. Grand Prix, was irgendwie verrückt ist, wenn man bedenkt, dass mein Vater in seiner gesamten Karriere 114 Rennen bestritten hat. Es ist eine schöne Zahl, aber die Statistik ist für mich nicht so wichtig."

"Ich mag den Hungaroring sehr und freue mich deshalb auf ein besseres Wochenende in Budapest als 2010, als ich leider nicht ins Ziel kam. Wir müssen an unserem Rennsetup arbeiten - in Deutschland war mein Auto im Qualifying besser als im Rennen", beklagt der Deutsche und ist hoffnungsvoll: "Ich bin sicher, dass uns das gelingen kann und wir damit einen weiteren kleinen Schritt machen können."

Ferien sind nötig

Teamchef Ross Brawn ist nach den vielen Rennen in den letzten Wochen ein wenig müde und freut sich auf ein paar Wochen Ferien für seine Mannschaft: "Mit dem Ungarn Grand Prix in Budapest endet am kommenden Wochenende eine Reihe sehr anstrengender Wochen für das Team. Danach bietet die wohlverdiente Sommerpause der Mannschaft die Möglichkeit, ihre Akkus wieder aufzuladen."

Zusammen mit Michael Schumacher feierte der Brite schon zahlreiche Erfolge. Dieses Jahr ist man von einem möglichen Sieg weit weg und konzentriert sich auf die Verbesserung des Mercedes: "Der Hungaroring ist eine technisch sehr anspruchsvolle Strecke und wir wollen dort mehr Erfahrung mit den neuen Teilen sammeln. In der Vergangenheit waren Überholmanöver in Budapest nicht gerade einfach, weshalb es interessant sein wird, die Auswirkungen von DRS und KERS zu beobachten."

"Unsere Leistungen in Silverstone und am Nürburgring waren ermutigend, wobei unsere Pace noch nicht ausreicht, um mit den Spitzenteams mitzuhalten. Wir werden weiterhin hart arbeiten, um Verbesserungen zu finden", erklärt Brawn.

Haug hofft auf Sonne

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug feierte am Nürburgring seinen 300. Einsatz und blickt nun zum Rennen in Ungarn: "Der Große Preis von Ungarn wird auf einer mittelschnellen Strecke gefahren und rund 40 Prozent der Runde werden in Kurven mit zirka 150 Kilometern pro Stunde oder weniger durchfahren. Mit 70 Runden ist der Grand Prix lang und fordernd und normalerweise ist es in Budapest im August sehr heiß - was nach den letzten beiden Formel 1-Rennwochenenden sicher eine willkommene Abwechslung wäre."

"Unser Ziel in Budapest ist es, weitere Punkte zu machen und unsere Position zu stabilisieren. Der Große Preis von Ungarn ist seit dem Saisonbeginn 2006 das 100. Rennen für unseren Mercedes-Benz 2,4 Liter V8-Motor. In seinen bisherigen 99 GP hat der Motor insgesamt 32 Mal den Sieger angetrieben", bemerkt Haug stolz.

Fotoquelle: xpb.cc

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