In der Konstrukteurswertung haben die "Bullen" einen Vorsprung von 112 Punkten

Formel 1 2011

— 26.07.2011

Red Bull: Zurück zu alter Stärke?

Der Hungaroring liegt dem Red Bull: Können Sebastian Vettel und Mark Webber die Angriffe der Konkurrenz abwehren?

Red Bull kommt mit gemischten Gefühlen nach Budapest. Zum einen weiß man, dass der kurvige und technisch anspruchsvolle Kurs dem Auto liegen dürfte. Im Vorjahr dominierte man die Konkurrenz. Einzig Sebastian Vettel dürfte nicht nur positive Gedanken an das Rennen haben. Trotz deutlicher Dominanz in den Trainings und der Pole-Position verschenkte der Deutsche den Sieg auf Grund einer Unachtsamkeit.

Während einer Safety-Car-Phase hatte er den Abstand zu Mark Webber zu groß gelassen und musste deshalb eine Durchfahrtsstrafe antreten, die ihn am Ende auf Rang drei zurückwarf. Dennoch blickt der Heppenheimer zuversichtlich auf das anstehende Wochenende und erkennt, dass die Hitze in Ungarn nicht zu vernachlässigen ist: "Der Ungarn Grand Prix ist einer der härtesten für die Fahrer. Durch die hohen Temperaturen kann es im Cockpit sehr heiß werden."

Viel Flüssigkeitsverlust

"Wir verlieren deswegen viel Flüssigkeit während des Rennens. Auf der Strecke gibt es eine Menge Bodenwellen, die uns gut durchschütteln. Weil der Kurs kaum Geraden hat, kann man sich so gut wie kaum ausruhen. Das macht den Ungarn Grand Prix so anstrengend", berichtet der WM-Spitzenreiter.

Bisher war Budapest kein Ort für allzu viele Überholmanöver. Das sieht auch Vettel so: "Es gibt drei extrem langsame Kurven und es ist recht schwer, zu überholen, obwohl wir auf der Start/Ziel-Geraden Höchstgeschwindigkeiten von 315 Kilometern pro Stunde erreichen." In der Vergangenheit hat sich die erste Kurve in Verbindung mit der folgenden Linkskurve als perfekte Überholmöglichkeit herausgestellt.

"Durch die Bodenwellen werden wir in der ersten Kurve etwas durchgeschüttelt. Das ist die einzige richtige Stelle, an der man überholen kann, wenn man gut aus der letzten Kurve kommt und den Windschatten des Vordermanns nutzen kann", analysiert der amtierende Weltmeister. Für ein Manöver in Kurve eins ist allerdings eine entsprechende Vorbereitung nötig: "Die letzten beiden Kurven sind wichtig, weil man dort ein potenzielles Überholmanöver vorbereiten muss."

Erstarkter Webber

"In der letzten Kurve muss man warten, warten, warten... und dann geht es über den Kerb und man gibt Vollgas", schildert Vettel, der mit einem Vorsprung von 77 Zählern zum Hungaroring kommt. Erster Verfolger in der WM ist Teamkollege Webber, der auf dem Nürburgring erstmal vor Vettel ins Ziel kam und mit den Gedanken an den Sieg im Vorjahr anreist.

"Ungarn ist immer eine guter Grand Prix mit einer tollen Atmosphäre", gibt der Australier begeistert zu und fügt hinzu: "Ich denke es ist einer, den die Fahrer am meisten genießen. Ich mag Budapest als Stadt an sich. Es ist ein sehr schöner Ort mit vielen hübschen Restaurants zum ausgehen. Die Strecke ist recht kurz und sehr technisch. Wir haben also viel zu tun."

"Es gibt wenige Stellen zum überholen. Wir werden sehen, ob uns DRS dieses Jahr helfen wird. Der Hungaroring sollte unserem Auto gut liegen. Vergangenes Jahr waren wir sehr stark. Es wäre schön, wenn es dieses Jahr auch so ist. Es ist eine weitere Gelegenheit, viele Punkte zu sammeln. Zudem ist es immer schön, wenn man vor der Sommerpause mit einem starken Resultat aufhört", so Webber.

Fotoquelle: xpb.cc

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