Teamchef Eric Boullier setzt Nick Heidfeld (medial) zunehmend unter Druck

Formel 1 2011

— 26.07.2011

Boullier hatte von Heidfeld mehr erwartet

"Von Nick hätte man schon mehr erwarten dürfen", sagt Renault-Teamchef Eric Boullier und spricht Witali Petrow ein Kompliment aus

Renault-Teamchef Eric Boullier hat Nick Heidfeld am Saisonbeginn mit Lob überschüttet, als der Deutsche kurzfristig das Cockpit des rekonvaleszenten Robert Kubica übernahm und sich prompt mit seiner technischen Expertise einbringen konnte. Doch seither sind nicht nur die Performances des Teams, sondern auch die von Heidfeld stagniert.

Heidfeld führt zwar nach Punkten knapp mit 34:32, doch dass es im Qualifying-Duell mit Witali Petrow zur Saisonhalbzeit 3:7 gegen ihn stehen würde, damit hätte kaum jemand gerechnet. Das eine oder andere Mal hatte "Quick Nick" im Qualifying wie im Rennen Pech, doch unterm Strich bleibt stehen, dass sich Boullier mehr erwartet hatte - auch wenn der Teamchef offen zugibt, dass sich Petrow enorm gesteigert hat und nicht mehr mit dem Petrow von 2011 verglichen werden darf.

"Witali ist mehr oder weniger ein Rookie", so Boullier. "Von Nick hätte man mit all der Erfahrung, die er hat, schon erwarten dürfen, dass er in dieser Phase der Saison ein bisschen schneller ist als Witali." Am Samstag nach dem Qualifying auf dem Nürburgring sagte er zudem: "In den Rennen ist er definitiv sehr stark, aber im Qualifying fehlt ihm das eine oder andere Zehntel, um Witali regelmäßig zu schlagen oder, wie heute, wenigstens gleich schnell zu sein."

Doch der Franzose legt Wert darauf, dies nicht ausschließlich als Kritik an Heidfeld zu äußern, sondern auch als Lob an Petrow. Davon, dass der Russe dieses Jahr so konstant sein würde, habe man "geträumt", aber nicht mehr: "Im Vorjahr habe ich ihn oft kritisiert, weil er nicht konstant genug war. Dieses Jahr ist er sehr konstant und schnell, muss ich sagen." Weswegen auch nicht am bereits unterschriebenen Vertrag für 2012 gerüttelt wird.

Fotoquelle: Renault

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