Abschied von der Türkei: 2012 soll es kein Formel-1-Rennen in Istanbul geben

Formel 1 2011

— 28.07.2011

Rennkalender 2012: Bahrain und USA erst spät im Jahr

Bernie Ecclestone legt den Teams einen neuen Vorschlag für den Rennkalender 2012 vor: Bahrain, Abu Dhabi und Austin vor dem Finale in Brasilien - Türkei vor dem Aus

Die Fans dürfen sich auf einen erheblich umgestalteten Formel-1-Rennkalender 2012 vorbereiten. Nachdem die FIA in der vergangenen Sitzung des Motorsport-Weltrates einen ersten Vorschlag präsentierte, stellt Promoter Bernie Ecclestone offenbar noch einmal viele Elemente um. Vor allem geht es dabei um das Rennen in Bahrain, das in diesem Jahr aufgrund politischer Unruhen abgesagt werden musste.

Die Situation in Bahrain ist nach wie vor heikel. Niemand weiß, wann sich die Region am Golf wieder stabil präsentieren kann. Um der örtlichen Politik mehr Zeit zu verschaffen, möchte Ecclestone das Rennen in Manama 2012 erst spät im Jahr absolvieren lassen. Vermutlich werden die Grands Prix in Bahrain und Abu Dhabi im November im Doppelpack stattfinden.

Auf die beiden Rennen am Golf soll der Trip auf den amerikanischen Kontinent folgen. Der erste Grand Prix im texanischen Austin soll demnach nicht wie anfangs geplant im Juni, sondern erst als vorletztes Rennen des Jahres im Doppelpack mit dem Finale in Interlagos über die Bühne gehen. Dies hat mehrere Vorteile: Man entgeht der Juni-Hitze in Austin und verschafft den örtlichen Veranstaltern und Bauherren mehr Zeit.

Jahresauftakt wäre demnach in Australien, direkt gefolgt vom Grand Prix in Malaysia. Anschließend würde die Formel 1 über China nach Indien reisen, um dann vor dem traditionellen Europaauftakt in Barcelona eine dreiwöchige Pause zu haben. Dort könnte der von den Teams gewünschte Test in Mugello, Silverstone oder Jerez de la Frontera stattfinden. Entsprechende Pläne sollen bald verabschiedet werden.

Wie erwartet macht die Formel 1 im kommenden Jahr wohl einen Bogen um Istanbul. In der Türkei waren die Zuschauerzahlen in den vergangenen Jahren oft erschreckend gering, die Bilanzen fielen stets negativ aus. Ecclestone konnte sich zuletzt nicht auf eine Verlängerung des Vertrages mit den Veranstaltern in der Türkei einigen. Der neue Kalendervorschlag liegt den Teams nun offenbar vor und soll am Ungarn-Wochenende diskutiert werden.

01. Australien, Melbourne (18. März)
02. Malaysia, Sepang (25. März)
03. China, Schanghai (8. April)
04. Indien, Noida (22. April)
05. Spanien, Barcelona (13. Mai)
06. Monaco, Monte Carlo (27. Mai)
07. Kanada, Montreal (10. Juni)
08. Europa, Valencia (24. Juni)
09. Großbritannien, Silverstone (8. Juli)
10. Deutschland, Hockenheim (22. Juli)
11. Ungarn, Budapest (29. Juli)
12. Belgien, Spa-Francorchamps (2. September)
13. Italien, Monza (9. September)
14. Singapur, Singapur (23. September)
15. Japan, Suzuka (7. Oktober)
16. Südkorea, Yeongam (14. Oktober)
17. Abu Dhabi, Abu Dhabi (28. Oktober)
18. Bahrain, Manama (4. November)
19. USA, Austin (18. November)
20. Brasilien, Sao Paulo (25. November)

Fotoquelle: xpb.cc

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