Adrian Sutil hatte sichtbar mit mangelnder Haftung zu kämpfen

Formel 1 2011

— 29.07.2011

Force India auf der Suche nach Haftung

Noch ist die Balance des Autos nicht optimal, doch das soll alleine die Strecke dank zunehmender Haftung richten

Die beiden Piloten von Force India schafften am Freitag im 2. Freien Training zum Großen Preis von Ungarn beide den Sprung in die Top 10. Paul di Resta hatte als Neunter 1,817 Sekunden Rückstand zu verzeichnen, Adrian Sutil rangierte mit 0,146 Sekunden Abstand eine Position hinter seinem Teamkollegen.

"Der Vormittag war ganz positiv, und wir haben das Programm abgeschlossen", so di Resta. "Wir haben es geschafft, etwas mehr über das Paket zu lernen, mit dem wir vergangenes Wochenende auf dem Nürburgring gefahren sind. Das hat uns für den Nachmittag ganz gut aufgestellt, als wir die üblichen Performance-Versuche und Longruns durchführten, um Daten über die beiden Reifen zu erhalten."

"Es war gut, während der zweiten Einheit 40 Runden fahren zu können. Das hat mir dabei geholfen, die Strecke besser in den Griff zu bekommen, welche für mich immer noch relativ neu ist. Der Kurs war zu Beginn sehr grün, die Abnutzung der Reifen war hoch, aber sie war dennoch konstant und verbesserte sich gegen Ende des Tages ein wenig."

"Für mich war es ein ziemlich normaler Freitag", so Sutil, der sein Auto am Vormittag noch an Testfahrer Nico Hülkenberg abgegeben hatte. "Ich hatte heute etwas mit der Haftung zu kämpfen, besonders zu Beginn der Einheit, und ich musste mit dem Auto kämpfen. Ich denke jedoch, dass der Großteil mit der Tatsache zu tun hatte, dass die Strecke heute ziemlich grün war."

"Wir wissen, dass es mit jeder Einheit hier immer besser wird, ich denke aus diesem Grund, dass dies nichts ist, über das wir uns Sorgen machen müssen. Am Nachmittag verliefen die Longrun ganz gut, und sie verliehen uns im Hinblick auf das Rennen jede Menge Informationen über den weichen und den superweichen Reifen."

"Ich begann mein Programm damit, ein anderes Frontflügelkonzept auszuprobieren, um Daten über seine Charakteristik zusammen", so Hülkenberg. "Dann wechselten wir zum üblichen Setup über, und ich fuhr einen ordentlichem Basis-Versuch. Das Auto fühlte sich sofort ziemlich gut an. Ich hatte heute etwas damit zu kämpfen, die Bremsen aufzuwärmen, aber alles in allem war es eine weitere gute Einheit, und der superweiche Reifen hat bei mir ganz gut gehalten."

"In unserem Programm gab es heute zwei Themen, die aerodynamische Entwicklung und die Bewertung der Reifen für das Rennen", so Chefingenieur Dominic Harlow. "Wie gewöhnlich probierte Nico im ersten Training ein paar Entwicklungsteile aus, während Paul an ein paar Gebieten des Autos arbeitete, bei denen wir das Gefühl hatten, dass wir uns nach dem vergangenen Rennen noch verbessern können."

"Am Nachmittag hatten wir angesichts der Tatsache, dass um uns herum Regenschauer auftauchten, Glück, dass wir die Reifeninformationen sammeln konnten, die wir uns wünschten, und wir diese nun analysieren können. Die Haftung der Strecke war nicht sehr hoch, und wir gehen davon aus, dass sich die Balance morgen vor dem Qualifying noch etwas verbessern wird."

Fotoquelle: xpb.cc

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