Jenson Button rechnet sich bei seinem 200. Grand Prix gute Chancen aus

Formel 1 2011

— 29.07.2011

Button rechnet sich Siegchancen aus

Nach dem ersten Tag in Ungarn ist die Stimmung bei McLaren auf dem Höhepunkt: Bei Jenson Button läuft es wie geschmiert

Lewis Hamilton könnte mit seinem Sieg in Deutschland einen neuen Höhenflug von McLaren eingeleitet haben. Der Brite markierte in beiden Trainings am Freitag in Ungarn die Bestzeit, auch Teamkollege Jenson Button war schnell unterwegs. "Ich bin zufrieden", sagt Button, der am Nachmittag auf Platz drei landete. Es wäre mehr möglich gewesen, denn im schnellsten Umlauf wurde der 31-Jährige etwas aufgehalten.

"Es war ein problemloser Tag, sehr nett. Ich konnte ein paar gute Runs fahren, wunderbar am Setup arbeiten - ein echt schöner Tag. Am Ende bin ich mal mit weniger und mal mit mehr Benzin gefahren", schildert der Weltmeister von 2009, der am Sonntag seinen 200. Grand Prix in Angriff nimmt. Vor allem sei er froh, dass sein Auto dermaßen gut auf Setupänderungen reagiere.

"Die Flügeleinstellungen passten noch nicht so ganz, aber wir sind mit dem Auto definitiv auf dem richtigen Weg. Das Gefühl mit wenig und viel Benzin an Bord ist deutlich besser geworden", freut sich Button. "Die Reifenmischungen funktionieren beide recht gut. Ich war überrascht, dass wir am ersten Tag schon so schnell waren. Normalerweise ist der Hungaroring am ersten Tag immer viel schmutziger."

"Knifflig ist die letzte Kurve, denn da gibt es keinen Grip. Dort fühlt es sich an als sei es nass. Vielleicht scheidet der Asphalt dort Öl ab. Das macht es schwierig", sagt der Brite. In der Zufahrt zur Start-Ziel-Geraden bewegten sich alle Piloten am Limit. Allerdings auch aus dem Grund, dass dort die lange DRS-Zone von Ungarn beginnt. Man muss dort möglichst viel Tempo mit aus der Kurve nehmen.

"Es wird eng bleiben. Man kann nicht davon ausgehen, dass wir nun plötzlich deutlich vorne liegen", meint Button. "Red Bull war im Vorjahr hier sehr stark. Die werden nicht ihre gesamten Vorteile eingebüßt haben. Ferrari ist im Mittelsektor mit den schnelleren Kurven ausgezeichnet. In den engen Ecken sind wir gut. Im ersten Sektor war ich am schnellsten, Lewis im letzten Sektor. Wenn wir das zusammenbringen, dann ist es toll."

"Ich fühle mich hier im Auto viel wohler als dies zuletzt der Fall war. Mit weiteren kleinen Verbesserungen können wir richtig konkurrenzfähig sein", meint der Jubilar des Wochenendes. "Erst einmal würde ich gern mal wieder ein besseres Qualifying abliefern und dann wäre es schön, wenn ich mal wieder ins Ziel kommen könnte. Wir können hier um den Sieg mitkämpfen. Allerdings sind wir nicht das einzige Team, dass genau das von sich denkt."

Fotoquelle: xpb.cc

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