Adrian Sutil hofft auf konstante Punkte in der zweiten Saisonhälfte

Formel 1 2011

— 30.07.2011

Sutil: "Auto ist immer für Punkte gut"

Adrian Sutil peilt mit dem Force India konstante Punkteplatzierungen an - Startplatz acht in Ungarn ist gute Ausgangsposition für das Rennen

Force India hat die nächste Stufe gezündet. Vor einer Woche am Nürburgring fuhr Adrian Sutil mit Platz sechs sein bisher bestes Saisonergebnis ein. Der gute Trend setzte sich im Qualifying von Ungarn fort: Startplatz acht für den Deutschen inmitten der Werkswagen von Mercedes. Aus dieser Position heraus peilt der 28-Jährige auch am Hungaroring weitere Punkte an.

"Das Qualifying war gut, das Auto viel besser als am Morgen", berichtet Sutil nach der Zeitenjagd. "Im Freien Training hatte ich gar keinen Grip, wusste aber den Grund dafür auch nicht. Zum Qualifying haben wir ein paar Sachen verändert und plötzlich ging es. Ich konnte am Nachmittag immer weiter zulegen. Die letzte Runde war richtig gut. Ich freue mich nun auf das Rennen."

"Wichtig ist, dass man unsere Fortschritte nun sieht, denn genau das war unser Plan", erklärt der Force-India-Pilot die Marschroute. "Wir haben nach Veränderungen im Winter einen eher schwierigen Saisonstart in Kauf genommen, wollten aber später deutlich zulegen. Bisher sind wir auf dem richtigen Weg. Jetzt müssen wir natürlich noch mehr Punkte holen, aber das ist möglich."

"Abhängig von der Strategie können wir im Rennen Plätze gewinnen oder verlieren, aber wir sollten immer in der Lage sein, Punkte zu holen. Es sei denn, wir verbocken es komplett", sagt Sutil. "aber das sollte uns aber nicht mehr passieren. In Silverstone hatten wir das schon. Daraus haben wir gelernt. Das Auto ist auf jeden Fall schnell genug für Punkte."

Am morgigen Sonntag will Sutil Mercedes schlagen, Schumacher hinter sich halten und an Rosberg vorbei. "Mercedes ist immer ein harter Gegner, der nicht leicht zu schlagen ist und Michael ist ein guter Racer. Wir haben am Nürburgring aber gezeigt, dass es möglich ist. Das wollen wir wiederholen", sagt der Gräfelfinger. "Wir orientieren uns nach vorne, dürfen aber Sauber nicht aus den Augen lassen. Die haben einen guten Rennspeed."

"Hier kann man auch mit DRS nur schwierig überholen", meint er. "In der letzten Kurve kann man einem anderen Auto nicht so dicht folgen. Dort verlierst du zu viel Abtrieb und Grip, das Auto schiebt über die Vorderräder und so kommst du schlecht aus der Ecke. So fehlt am Ende der Geraden immer ein wenig Topspeed. Lasst es uns mal abwarten, vielleicht gibt es Möglichkeiten. Es ist leichter als in Monaco - keine Frage -, aber dennoch nicht leicht."

Erleichtert ist man aber bei Force India. Der Samstag in Ungarn zeigte, dass man selbst auf egen Strecken gut mithalten kann. "Auf dieser Strecke sind wir normalerweise nicht so gut. Es ist ein schönes Signal, dass unser Auto auf allen Strecken auf einem konstanten Niveau ist", sagt Sutil. "Spa-Francorchamps und Monza sollten die Strecken sein, die uns besonders liegen. Dort sollte es noch besser laufen. Wir haben mehr Abtrieb, aber unser DRS geht gut und wir gehören immer noch zu den Schnellsten auf den Geraden."

Fotoquelle: xpb.cc

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