Remi Taffin freut sich über den deutlichen Vorsprung von Sebastian Vettel

Formel 1 2011

— 01.08.2011

Taffin: Untypisches Rennen

Renault-Einsatzleiter Remi Taffin schildert seine Sicht auf den Grand Prix von Ungarn und freut sich, dass Sebastian Vettel seinen Vorsprung ausbauen konnte

Renault erlebte in Budapest einen unterhaltsamen Sonntagnachmittag. Am Ende holte Sebastian Vettel ein Podium fr den franzsischen Motorenhersteller. Highlight war aber sicher der Ausfall von Nick Heidfeld, bei dem es hei her ging. "Dieser Ungarn-Grand-Prix verlief mehr als untypisch", bilanziert Remi Taffin und fgt hinzu: "Fr uns bei Renault gehrt das Rennen vor den Toren von Budapest ohnehin zu jenen Lufen, die eine intensivere Vorbereitung erfordern."

Die Charakteristik legt viel Wert auf ein breites nutzbares Drehzahlband. Taffin beschreibt: "ber weite Teile der Strecke soll der Motor Kraft in niedrigen Drehzahlbereichen liefern. Gleichzeitig gibt es zwei bis drei Stellen, an denen es auf maximale Beschleunigung ankommt, denn die Geraden spielen hier eine wesentliche Rolle. Folglich muss das Triebwerk einerseits gut fahrbar sein und andererseits bei Bedarf aggressiv ansprechen."

"Dafr liegt die Gesamtbelastung fr die Motoren in Ungarn unter dem Durchschnitt, sodass wir Triebwerke einsetzen knnen, die bereits drei oder vier Rennen hinter sich haben. Da es auf dem Hungaroring oft Hitzerennen gibt, ist die Motorkhlung blicherweise ein wichtiges Thema. Doch das spielte an diesem Rennwochenende wegen des bedeckten Himmels und der niedrigen Lufttemperaturen keine Rolle", bemerkt Taffin.

"Alles in allem sind ein Podestplatz und ein fnfter Rang angesichts der wechselhaften Bedingungen keine schlechte Ausbeute. Vor allem haben Red Bull und Sebastian Vettel immer noch einen deutlichen Vorsprung in der Weltmeisterschaft. Der Kampf um Platz zwei in der Fahrerwertung ist jedoch enger denn je", erkennt Taffin und verspricht weiterhin gute Arbeit: "Wir mssen in der zweiten Saisonhlfte voll konzentriert bleiben, um unsere aktuell guten Positionen zu verteidigen."

"Renault und Lotus - unsere beiden anderen Partnerteams - konnten im Rennen nicht die Ergebnisse erzielen, die sie sich nach ihrem vielversprechenden Auftakt ins Rennwochenende ausgerechnet hatten", bedauert Taffin. "Heikki Kovalainen und Jarno Trulli mussten ihre Lotus wegen Wasserlecks abstellen. Nick Heidfeld hatte an seinem R31 einen Schaden am Auspuff, der zu seinem sehr spektakulren Ausfall fhrte."

"In allen drei Fllen reagierten die Rennstlle sehr schnell und erinnerten ihre Piloten daran, die Autos umgehend abzustellen, um Folgeschden an den Motoren zu vermeiden. Gemeinsam mit Renault und Lotus werden wir nun analysieren, wieso es in Ungarn nicht wunschgem lief, damit beide Teams eine gute zweite Saisonhlfte erleben", erklrt er.

Fotoquelle: xpb.cc

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