Dominic Harlow denkt auch im Urlaub an die Formel 1 und das Force-India-Team

Formel 1 2011

— 06.08.2011

Force India: Harlow sieht Sommerpause als Ideenquelle

Dominic Harlow, Chefingenieur bei Force India, begrüßt es, ein paar Tage frei zu haben - Komplettes Abschalten unmöglich

Die Zeit zwischen dem zurückliegenden Grand Prix von Ungarn und dem anstehenden Grand Prix von Belgien bedeutet für die Teams der Königsklasse vor allem eines: Freizeit. Gemäß einer Vereinbarung haben sich alle Teams darauf verständigt, die Fabriken für einige Tage zu schließen. Während manche dies bereits am Tag nach dem Rennen auf dem Hungaroring in die Tat umsetzten, gehört das Force-India-Team zu denjenigen Rennställen, die ihre Werkshallen ab dem kommenden Montag verriegeln werden.

Am 22. August, dem Montag vor dem Rennen in Spa-Francorchamps, endet die "Saure-Gurken-Zeit" gemäß der Vereinbarung. Wie die meisten Vertreter der Grand-Prix-Szene begrüßt auch Dominic Harlow, Chefingenieur bei Force India, die selbst verordnete Sommerpause.

"Für uns ist es ein interessanter Zeitpunkt in der Saison", sagt Harlow. "Angesichts der Fortschritte, die wir in jüngster Vergangenheit gemacht haben, wollen wir den Schwung natürlich mitnehmen. Gleichzeitig braucht jeder von uns aber auch einmal eine Pause."

Speziell Rennen, die an aufeinanderfolgenden Wochenenden stattfinden wie zuletzt auf dem Nürburgring und auf dem Hungaroring, zehren an den Kräften aller Beteiligten. "Die Double-Header machen dich wirklich fertig", gesteht Harlow. "Du wirst irgendwann müde und kannst nicht deine optimale Leistung abrufen." Insofern tue eine Pause gut. "Ich werde zehn Tage frei haben", macht der Force-India-Chefingenieur die Dauer der Erholungsphase am eigenen Beispiel fest.

Harlow gibt allerdings zu, dass es ihm nicht leicht fällt, abzuschalten: "Die Pause erlaubt es dir, in einem anderen Umfeld über gewisse Dinge nachzudenken - fernab der Fabrik und all der Besprechungen und Berichte." Unter diesem Aspekt betrachtet der Brite die Sommerpause als Ideenquelle, da sie eine "andere Perspektive auf zuvor getätigte Beobachtungen und Ideen zulässt".

Darin liegt für Harlow letztlich auch der Reiz seiner Arbeit: "Um ehrlich zu sein, mag ich die Tatsache, dass mich der Job voll einspannt. Wenn ich wirklich abschalten könnte, würde ich meine Arbeit nicht so sehr lieben wie ich es tue."

Fotoquelle: xpb.cc

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