Eddie Jordan versteht Christian Horners Silverstone-Entscheidung

Formel 1 2011

— 08.08.2011

Jordan: Red Bull hat es in der Hand

Ex-Formel-1-Teamchef Eddie Jordan glaubt kaum, dass die Konkurrenten von Red Bull dieses Jahr noch eine Chance auf die beiden Titel haben

Bei noch acht zu fahrenden Rennen betrgt der Red-Bull-Vorsprung bei den Fahrern 88 und bei den Konstrukteuren 103 Zhler. Damit lsst es sich entspannt leben. Noch besser wird die Situation, wenn sich die Verfolger von Rennen zu Rennen um die Rolle des Hauptgegners streiten. "Ich denke, das ist ein Vorteil fr Vettel", analysiert Eddie Jordan gegenber 'GPupdate.net'.

"Ich glaube nicht, dass es jemanden auf diesem Planeten gibt, der nicht gern in Vettels Situation wre. Er hat ein extrem schnelles Auto und ein fantastisches Team, das sehr gut organisiert ist", ergnzt Jordan. Mark Webber, der zweite in der Meisterschaft, ist engster Verfolger des Deutschen. Doch auch ihm rumt Jordan keine allzu groe Rolle im Kampf um den Titel ein: "Er ist zu weit zurck, um eine ernsthafte Gefahr zu sein."

Doch woran liegt es, dass der Australier dieses Jahr so weit weg ist vom Tempo seines Teamkollegen? Vor einem Jahr fhrte er zu diesem Zeitpunkt die WM an. "Ich denke, Mark muss unbedingt seinen neuen Vertrag sicherstellen. Er muss das abschlieen", erklrt Jordan, der viel Lob fr den Red-Bull-Piloten brig hat: "Er ist ein perfektes Teammitglied. Er macht nichts hinterm Rcken. Bei Mark wei man immer, was man hat."

Zuletzt war Webber zumindest nher dran an Vettel, als noch zu Saisonbeginn. Es schien, als ob der Knoten in Silverstone geplatzt sei. Damals verhinderte ein Nichtangriffspakt von Teamchef Christian Horner ein besseres Ergebnis. Fr diese Teamentscheidung hat Ex-Teamchef Jordan aber vollstes Verstndnis: "Horner braucht keinen Alleinkmpfer. Er will einen ruhiges Ende der Saison, damit er das aktuelle Auto nicht bis zuletzt verbessern lassen muss. So kann er das neue Auto entwickeln lassen."

"Ich htte vermutlich auch so entschieden, wie er in Silverstone. Was vergangenes Jahr in der Trkei passiert ist, war nicht akzeptabel aus Sicht der Konstrukteursmeisterschaft", bemerkt Jordan. Bis Monza wrde er solch ein Verhalten fordern. "Danach sollte es unmglich sein, Vettel einzuholen. Dann knnte man Mark mit ein paar Siegen helfen, den zweiten Platz in der Wertung zu sichern", so Jordan.

Fotoquelle: xpb.cc

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