Der schwere Qualifying-Crash in Monaco machte Perez ordentlich zu schaffen

Formel 1 2011

— 10.08.2011

Perez und die Nachwehen des Monaco-Crashs

Warum Sauber-Entdeckung Sergio Perez an eine bessere zweite Formel-1-Saison glaubt und wieso er sich noch immer vom Monaco-Crash erholt

Der Mexikaner Sergio Perez ist die Entdeckung der Saison 2011. Der Sauber-Rookie glänzt regelmäßig mit tollen Qualifyings und führt im Duell mit seinem hochangesehen Teamkollegen Kamui Kobayashi mit 6:4. Bei seinem ersten Formel-1-Rennen in Melbourne kam er als großartiger Siebter ins Ziel, wurde dann aber wegen eines illegalen Heckflügels disqualifiziert. Ohne diesen Faux-Pas seines Teams hätte er jetzt statt acht bereits 14 WM-Punkte auf dem Konto, er wäre 13. und nicht 15.

Trotzdem glaubt Perez, der im Ferrari-Förderungsprogramm groß wurde und aus diesem Grund bereits mit der Nachfolge von Felipe Massa in Verbindung gebracht wurde, dass er noch viel mehr Potenzial besitzt. Auf die Frage der Kollegen von 'Autosport', ob er damit rechnet, in seiner zweiten Formel-1-Saison stärker zu sein, antwortet Perez: "Ich glaube viel stärker. Nicht nur auf der Strecke, auch abseits der Strecke. Wenn man in die Formel 1 kommt, dann realisiert man, dass es eine andere Welt ist. Als junger Fahrer benötigt man etwas Zeit, um sich an diese Welt zu gewöhnen."

Der 21-Jährige hat für 2012 bereits einen Sauber-Vertrag in der Tasche und hofft, dass er sich nächstes Jahr im Team noch wohler fühlt: "Ich denke, dass das nächste Jahr für mich viel normaler sein wird und ich eine bessere Formel-1-Saison haben werde. Genau das ist mein Ziel: eine bessere zweite Saison."

Sein bisheriges Debütjahr bezeichnet er als "Auf und Ab." Tiefpunkt war mit Sicherheit der schwere Qualifying-Crash in der Hafenschikane in Monaco, der ihn die Grands Prix im Fürstentum und in Montreal kostete. "Der Unfall hat nicht geholfen, ich habe dadurch an Momentum verloren", gibt Perez zu. "Nach so einem schweren Einschlag ist es nicht einfach, wieder den Rhythmus zu finden. Es wird besser und ich fühle mich mit jedem Mal, das ich im Auto sitze, wohler. Ich bin sicher, dass es die richtige Entscheidung war."

Perez ist bewusst, dass er von Glück sprechen darf, nach wie vor im Formel-1-Auto zu sitzen: "Der Unfall hätte meine Karriere beenden können. Glücklicherweise ist nichts Schlimmes passiert, ich habe nur zwei Rennen verpasst - zwei wichtige Rennen, wo das Team sehr viele Punkte gesammelt hat, Strecken, wo unsere Strategie sehr gut funktioniert hat."

Fotoquelle: xpb.cc

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