Fast wie in der Formel 1: FIAT-Sticker, Pirelli-Reifen und Benzin von Shell...

Formel 1 2011

— 13.08.2011

Massa mit Gastauftritt im FIAT-Tourenwagen

Ferrari-Pilot Felipe Massa nahm in der Sommerpause der Formel 1 kurzfristig am Freien Training der Trofeo Linea in Sao Paulo teil und hatte reichlich Spaß

Ferienprogramm für Rennfahrer: Felipe Massa nutzte seine Freizeit im brasilianischen Sao Paulo dazu, einige Runden in Interlagos zu drehen. Der Ferrari-Fahrer setzte sich kurzfristig in einen Tourenwagen der Trofeo Linea du nahm an den beiden Freien Trainings auf der Formel-1-Strecke teil. Dabei schlug sich Massa durchaus achtbar und hatte offensichtlich auch reichlich Freude am Fahren.

In der ersten Session brachte es der 30-Jährige auf eine Rundenzeit von 1:54.929 Minuten, konnte sich am Nachmittag aber noch auf 1:54.641 Minuten steigern. Damit lag der Brasilianer knapp acht Zehntel hinter seinem Freund Carlos "Caca" Bueno zurück, der am Zuckerhut zu den beliebtesten und erfolgreichsten Tourenwagen-Piloten zählt. Und natürlich war Massa damit nur bedingt zufrieden.

"Ich hätte noch schneller sein können, traf aber die Schikane, als ich auf frischen Reifen unterwegs war. Dabei beschädigte ich die vordere Aufhängung meines Fahrzeugs und die Lenkung war danach sehr schwergängig", berichtet der Formel-1-Routinier. Allzu hart traf ihn dieser Rückschlag allerdings nicht: "Ich hatte viel Spaß", gibt Massa rückblickend zu Protokoll. Er habe den Ausflug sehr genossen.

"Es war schon zehn Jahre her, dass ich einen Tourenwagen pilotierte. 2001 war ich einmal mit einem Alfa Romeo 155 unterwegs. Ich hatte daher vermutet, ein paar Probleme zu bekommen", mein der 30-Jährige. "Die sechstbeste Rundenzeit war daher kein schlechtes Ergebnis." Ganz im Gegenteil - und an das Umfeld der brasilianischen Meisterschaft könnte sich Massa offenbar prima gewöhnen.

"Ich muss gestehen: Die Trofeo Linea ist eine interessante Geschichte", hält der langjährige Ferrari-Pilot fest und schildert seine Eindrücke: "Das Auto ist sehr stabil und das sequentielle Getriebe funktioniert prima. Diese Art von Motorsport könnte durchaus eine Option sein, wenn einmal der Tag kommt, an dem ich mich einmal dazu entschließe, die Formel 1 zu verlassen", erläutert Massa.

Fotoquelle: Ferrari

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