Michael Schumacher hat fest vor, auch nächstes Jahr für Mercedes zu fahren

Formel 1 2011

— 16.08.2011

Schumacher reagiert auf Rücktrittsgerüchte

Michael Schumacher betont, dass er auch nächstes Jahr für Mercedes Formel 1 fahren wird, und wundert sich über die jüngsten Rücktrittsgerüchte

Michael Schumachers Comeback in der Formel 1 ist bisher nicht so verlaufen, wie sich die Beteiligten das wahrscheinlich gewünscht hätten, doch ein vorzeitiger Rücktritt ist für den siebenfachen Weltmeister dennoch kein Thema. Über die aus Italien stammenden Gerüchte, er werde seinen Dreijahresvertrag bis Ende 2012 nicht erfüllen, kann Schumacher jedenfalls nur den Kopf schütteln.

"Fakt ist, dass ich im nächsten Jahr dabei sein werde", so der Mercedes-Pilot am Rande eines PR-Termins in Stuttgart. "Ich weiß nicht, warum ich das immer wieder wiederholen muss, aber es gibt scheinbar immer irgendwelche Leute, die an gewissen Meinungen oder an gewissen Dingen, die ich sage, Zweifel haben. Aber das gehört zu meinem Leben dazu." Daher betont er erneut: "Ich werde nächstes Jahr sicher Rennen fahren, das steht fest."

"Trotz der lustigen Gerüchte und der unwahren Storys muss ich mich wiederholen: Ihr werdet mich auch 2012 sehen, ob euch das nun gefällt oder nicht. Ich werde da sein", sagt der 42-Jährige. "Das Gute ist, dass ich jede Menge Unterstützung von überall her bekomme, besonders von der Firma, dem Team - die wollen alle, dass ich bleibe, also bleibe ich und ich freue mich darauf. Ich bin noch fit genug, ich bin mental immer noch gerüstet und ich mag Herausforderungen."

Zuletzt hatte der 'Corriere dello Sport' Schumacher zitiert, dass man sich zum richtigen Zeitpunkt überlegen müsse, "ob ich weitermache oder mit der Formel 1 aufhöre". Abgerundet wurde der aufsehenerregende Bericht mit einem Ross-Brawn-Zitat: "Wenn er sich nicht mehr wohlfühlt, dann müssen wir darüber sprechen. Man kann niemanden zu etwas zwingen, was er nicht will." Doch offenbar wurden diese Aussagen von den Journalisten nicht korrekt dargestellt.

Schumachers Managerin Sabine Kehm bezeichnet die Rücktrittsgerüchte um ihren Schützling als "Quatsch" und betont gegenüber 'Spiegel online': "Er ist mit voller Leidenschaft bei der Sache und sieht es weiterhin als spannende Herausforderung, gemeinsam mit Mercedes etwas Großes aufzubauen." Auch wenn dem Mercedes-Piloten klar ist, dass "noch sehr viel Arbeit vor uns" liegt, wenn das Projekt Comeback am Ende von Erfolg gekrönt sein soll.

"Faktum ist", sagt er, "dass man sich erst einmal wieder einarbeiten muss, wenn man so eine lange Pause hinter sich hat. Das hat eine Zeit lang gedauert und ich merke auch nach wie vor noch, dass ich immer wieder mitbekomme, wo Verstellmöglichkeiten im Team, am Auto sind, die sich sukzessive anpassen und die Situation für mich verbessern, vereinfachen, schneller ans Ziel zu kommen, das Optimum aus dem Auto herauszuholen."

Fotoquelle: xpb.cc

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