DJ unter sich: Jaime Alguersuari im Gespräch mit Superstar David Guetta

Formel 1 2011

— 17.08.2011

Alguersuari tüftelt am richtigen Sound

Toro-Rosso-Pilot und Freizeit-DJ Jaime Alguersuari erklärt, worin für ihn der Reiz der Musik liegt und was er sich vom kommenden Rennen erhofft

Die meisten Formel-1-Piloten haben neben dem Rennen fahren noch andere Leidenschaften. So tritt Michael Schumacher bekanntlich gerne gegen das runde Leder und setzt sich aufs Motorrad. Sebastian Vettel hingegen greift gerne in die Gitarre. Ähnlich ist es auch bei Jaime Alguersuari, der abseits der Formel-1-Hektik als DJ die Platten kreisen lässt.

"Ich liebe es aufzulegen, weil man von allem abschalten kann. Wenn man spielt kann man sehr kreativ sein und neue Sounds schaffen. Zudem ist es toll, die feiernde Menge zu sehen, die einen unterstützt", berichtet der Spanier, der schon länger hinter den Turntables steht: "Ich mache das seit dem Alter von zwölf und mittlerweile betreibe ich das professioneller. Es ist etwas, was ich abseits der Formel 1 sehr genieße."

"Musik bringt Leute sehr eng zusammen. Musik ist ein Gefühl. Deswegen habe ich solch eine Leidenschaft für die Musik. Es etwas sehr tiefgründiges", fügt Alguersuari an. Das Hauptaugenmerk liegt aber nach wie vor auf der Formel 1. Ende August geht es für Toro Rosso in Spa-Francorchamps weiter.

"Spa ist eine wichtige Strecke für uns. Vergangenes Jahr hatten wir ein gutes Rennen. Dieses Jahr sollte die Performance vom Team noch besser sein. Wir haben ein paar neue Teile am Auto", schildert der 14. der WM-Wertung. Auffällig ist bei ihm und seinem Team nach wie vor eine nicht allzu starke Performance im Qualifiying. Im Rennen macht er das aber oft wieder gut. In den vergangenen fünf Rennen fuhr Alguersuari immerhin vier Mal in die Punkte.

"Wir hoffen, dass wir im Qualifiying etwas weiter vorne stehen, damit wir im Rennen ein paar Punkte holen können", so der Toro-Rosso-Pilot. Sollte das nicht klappen, birgt das Rennen durch die neuen Regeln und Reifen noch Potenzial. Alguersuari ist ein bekennender Fan dieser Regeländerungen: "In der Formel 1 hat sich einiges verändert. Im vergangenen Jahr haben wir die klassische Formel 1 gesehen, die es immer zu sehen gab. Der mit dem besten Auto wurde Erster. Der Verlauf des Rennens war weniger spannend und es gab weniger Kämpfe als dieses Jahr."

"Dieses Jahr haben wir DRS und KERS. Zudem kann man viel mit den Reifen machen, weil der Abbau recht hoch ist. Dadurch sehen wir mehr Boxenstopps", analysiert er und bilanziert: "Das ist gerade für kleinere Teams sehr toll, weil man mehr spielen kann, um in die Punkte zu kommen."

Dass Spa nach wie vor etwas Besonderes für die Formel 1 ist, bestreitet der Spanier nicht. Besonders das Auf und Ab begeistert ihn: "Es ist verrückt, wie es hoch und runter geht. Man kann sich nicht vorstellen, wie es in Eau Rouge bergauf geht." 2010 kam Alguersuari als 13. lediglich 49 Sekunden hinter Sieger Lewis Hamilton ins Ziel.

Fotoquelle: xpb.cc

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