Heikki Kovalainen will etwaige Chancen in Belgien konsequent ausnutzen

Formel 1 2011

— 20.08.2011

Lotus: Der Trend soll fortgesetzt werden

Heikki Kovalainen und Jarno Trulli blicken optimistisch auf das kommende Rennen in Spa-Francorchamps: Eine Strecke, die alles hat

Lotus hat den Anschluss an das Formel-1-Mittelfeld bisher nicht wie gewnscht herstellen knnen. Dennoch gibt die Mannschaft um Technikchef Mike Gascoyne nicht auf. Fr Spa-Francorchamps werden erneut kleine Updates erwartet, gleichzeitig luft die Entwicklung fr 2012. In Belgien hofft man auf typisches Ardennenwetter, um bei Mischbedingungen eine Chance auf mgliche Punkte zu erhalten.

"Nach einem herrlichen Urlaub in Finnland ist es schn, jetzt wieder an die Arbeit zu gehen", sagt Heikki Kovalainen, der sich speziell auf Spa-Francorchamps freut. "Alle sprechen ber Eau Rouge. Aber die geht heutzutage locker mit Vollgas, ist also keine Schwierigkeit mehr. Aber das Gefhl ist dennoch gut. Man muss das Lenkrad extrem festhalten, damit am Kurvenausgang nichts passiert."

"Die Kompression ist der Senke ist heftig und dann schiet man den Berg hinauf. Das ist wirklich aufregend", beschreibt der Finne die schnelle Passage, die mit rund 300 km/h durchfahren wird. "Rennstrecken sollten wie jene in Spa sein: extreme Kurven, hoher Speed, berholmglichkeiten und leidenschaftliche Fans - und natrlich unberechenbares Wetter."

"Wir haben in dieser Saison schon viel Regen erlebt. Vielleicht erwischen wir am Spa-Wochenende mal sonniges Sommerwetter. Allerdings habe ich so meine Zweifel", schmunzelt Kovalainen. "Irgendwann am Wochenende wird es bestimmt an irgendeiner Stelle Regen geben. Das knnte unsere Chance sein. Wir mssen Druck machen, die sich bietenden Chancen nutzen und weitere Fortschritte machen."

Die Updates der vergangenen Wochen haben Teamkollege Jarno Trulli wieder in bessere Form gebracht. Der Italiener profitierte zuletzt von der neuen Servolenkung. Das Gefhl fr das Auto ist wieder da. "Ich habe seit Ungarn einige Tage bei meiner Familie in Miami verbracht", berichtet der erfahrene Formel-1-Pilot von seinen Freizeitaktivitten. "In Ungarn ging es bei mir bergauf, daher kann ich das nchste Rennen kaum erwarten."

"Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, wie viel besser es sich seit der ersten Runde in Ungarn anfhlt. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht", sagt Trulli regelrecht erleichtert. "Erstmals in dieser Saison konnte ich mir eine solide Setupgrundlage erarbeiten, in die ich Vertrauen habe. Das bringt mich fr den Rest der Saison in eine viel bessere Ausgangsposition."

"Toll, dass es jetzt nach Spa geht", so der Italiener. "Die Strecke ist so ziemlich das Gegenteil von Budapest. Ich sehe das als gute Gelegenheit, um auszuprobieren, wie unser neues System auf schnellen Kursen mit schnellen Kurven funktioniert." Auch er liebe die Strecke in den Ardennen. Es sei nicht nur fahrerisch eine Herausforderung, sondern verlange auch dem Team insgesamt alles ab.

"Die Ingenieure mssen ein Setup finden, das auf der gesamten Runde gut funktioniert, die Mechaniker haben das ganze Wochenende immer wieder mit wechselnden Wetterbedingungen zu tun. Alle sagen, es wre eine Fahrerstrecke", erklrt Trulli, "aber aus meiner Sicht ist es wirklich eine Teamstrecke. Alle sind gefragt." Teamchef Tony Fernandes meint: "Wir mssen unseren guten Trend fortsetzen und die Probleme mit der Standfestigkeit hinter uns lassen."

Fotoquelle: Team Lotus

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