Marc Gene fuhr erst mit dem letztjährigen F10, später dann auch mit dem F60

Formel 1 2011

— 22.08.2011

Rotterdam: Gene und Bird begeistern die Massen

Ferrari und Mercedes-Benz drehen in Rotterdam Demonstrationsrunden - Lokalmatador Robert Doornbos zeigte sich seinen Fans im Superleague-Boliden

Das City-Racing-Event in Rotterdam entwickelt sich mehr und mehr zur festen Größe in der alljährlichen Formel-1-Sommerpause. Am Sonntag fand die Veranstaltung bereits zum sechsten Mal in den Straßen der niederländischen Hafenmetropole Rotterdam statt. Erstmals dabei war Ferrari, das mit Testfahrer Marc Gene angereist war.

Mercedes-Benz nahm mit GP2-Pilot Sam Bird an der Veranstaltung teil, Lokalmatador Robert Doornbos drehte vor zigtausenden Fans im Formel-Superleague-Boliden seine Runden. Laut Angaben des Veranstalters kamen in diesem Jahr sogar 600.000 Zuschauer zu dem Event, was einen neuen Besucherrekord darstellt.

Gene war von der langen Strecke durch die Stadtteile Willemsbrug, Blaak, Coolsingel und Hofplein begeistert. "Verglichen mit meinen bisherigen Erfahrungen ist das der längste Kurs, den ich bei einer Roadshow jemals gesehen habe", sagte der Spanier. "Außerdem ist er auch der anspruchsvollste. Normalerweise hat man bei derartigen Events lange Geraden, die man in beiden Richtungen auf- und abfährt. Aber das Layout dieser Strecke erinnert an einen echten Kurs, auf dem man wirklich den Speed und die Bremszonen ausreizen kann."

Wie sehr Gene ans Limit ging, zeigte sich am Nachmittag, als Ferrari den ursprünglich nur als Ersatz vorgesehen F60 aus der Saison 2009 auf die Strecke schickte. Am F10, mit dem Gene zuvor gefahren war, trat ein kleiner Schaden an der Hinterradaufhängung auf.

Neben den aktuellen Hightech-Fahrzeugen begeisterte Stuntpilot Terry Grant mit zwei alten Formelfahrzeugen aus den Jahren 1968 und 1972 des niederländischen Fahrzeugsherstellers DAF die Massen. Veranstalter Herman Vaanholt sprach anschließend von einem "überragenden Erfolg".

Fotoquelle: Ferrari

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