Der traditionsreiche Nürburgring soll weiterhin Formel-1-Rennen beheimaten

Formel 1 2011

— 22.08.2011

Innenminister sieht gute Chancen für den Nürburgring

Obwohl 2011 nur 68.000 Zuschauer zur Formel 1 gekommen sind, ist Roger Lewentz für die Verhandlungen mit Bernie Ecclestone optimistisch

Weiterhin ist unklar, ob der Nürburgring auch über die diesjährige Veranstaltung hinaus eine Zukunft in der Formel 1 hat. Der Vertrag der Strecke mit Bernie Ecclestone ist ausgelaufen und muss neu verhandelt werden. Dies will der zuständige rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) gemeinsam mit den Streckenbetreibern im September in Angriff nehmen.

Trotz aller politischen Meinungsverschiedenheiten mit dem grünen Regierungspartner, was die finanzielle Subvention von Formel-1-Veranstaltungen angeht, ist Lewentz für die bevorstehenden Verhandlungen guter Dinge: "Die Rennstrecke ist in einem Topzustand. Bernie Ecclestone und andere halten sie für die attraktivste Rennstrecke in Europa", wird der Innenminister von der 'dpa' zitiert.

Vom neuen Nürburgring "überwältigt, sogar im Vergleich zum Vorjahr", zeigte sich am Rennwochenende im Juli Lewis Hamilton: "Sie haben noch mehr gemacht und es sieht jetzt wirklich sehr professionell aus. Das hält dem Vergleich mit den besten Strecken der Welt stand", nickt er zustimmend und ergänzt: "Ich hoffe, dass wir diesen Grand Prix behalten und noch viele Rennen hier fahren werden."

Lewentz sieht aber noch einen Grund, der für den Nürburgring spricht: "Außerdem gibt es nach Michael Schumacher heute weitere deutsche beliebte Fahrer, allen voran unser Weltmeister Sebastian Vettel. Diese Rahmenbedingungen geben uns ein sehr starkes Pfund in die Hände für die Verhandlungen." Dabei sind trotz des Überflusses an deutschen Fahrern und Firmen in der Formel 1 dieses Jahr nur 68.000 Zuschauer in die Eifel gekommen.

Aber: "Wir konnten die Besucherzahlen im Vergleich zu 2009 wieder steigern", bilanziert Jörg Lindner, Geschäftsführer der Nürburgring Automotive GmbH. "Formel 1 am Nürburgring hat nun mal Tradition und das hat das Wochenende gezeigt. Wir würden uns daher wünschen, dass auch zukünftig Rennen in der Eifel ausgetragen werden. In den nächsten Monaten ist es daher unsere Aufgabe, einen für alle Seiten akzeptablen neuen Formel-1-Vertrag zu verhandeln."

Fotoquelle: xpb.cc

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