Sutil war etwas genervt, dass nur in der verregneten ersten Einheit fuhr

Formel 1 2011

— 26.08.2011

Force India fühlt sich gut gerüstet

Egal ob es trocken oder nass sein wird, Force India fühlt sich für den Großen Preis von Belgien nach dem ersten Trainingstag gut gerüstet

Dass Adrian Sutil wechselhafte Bedingungen liegen, bewies der Force-India-Pilot im 1. Freien Training zum Großen Preis von Belgien wieder einmal. Der Deutsche war lange Zeit vorne zu finden, belegte am Ende Rang sechs. Am Nachmittag überließ der Deutsche Landsmann und Testfahrer Nico Hülkenberg das Auto. Der Deutsche belegte mit 1,404 Sekunden Rückstand und erneut wechselhaften Bedingungen den achten Rang und war damit um 0,026 Sekunden schneller als Stammfahrer Paul di Resta.

Gegenüber der 'BBC' zeigte sich Sutil wenig erfreut, dass er am Nachmittag nicht fahren durfte, obwohl das Training am Vormittag verregnet war: "Es ist nicht gut für die Leistung, nicht im Auto zu sein. Es ist ein wenig enttäuschend, was das Team macht, denn das ist für den Erfolg nicht gut. Ich musste am Nachmittag aussetzen, und werde morgen mein Bestes geben. Es war die einzige trockene Einheit, die wir hatten, und ich habe sie verpasst."

"Wir wussten, dass es heute nass sein würde", so Sutil weiter. "Wir hatten jedoch gehofft, dass der Regen bis zum Nachmittag nicht kommen würde, weswegen ich lediglich im ersten Training fuhr und Nico im zweiten. Schlussendlich war der Morgen jedoch angesichts früher und ziemlich starker Schauer nass. Die Strecke war dadurch fast die komplette Zeit über nass. Ich begann auf Regenreifen, wir wechselten jedoch schnell auf Intermediates und arbeiteten an der Verbesserung der Balance."

"Zu Beginn gab es starkes Untersteuern, wir nahmen uns aus diesem Grund diesem Thema an und nahmen ein paar Veränderungen an der aerodynamischen Balance vor. Die Strecke trocknete gegen Ende des Vormittags ab. Es gab jedoch nicht mehr ausreichend Zeit, um einen Versuch auf trockenen Reifen durchzuführen. Wir schienen im Regen schnell zu sein, und Position sechs ist ein klares Zeichen, wo wir an diesem Wochenende stehen wollen."

"Obwohl wir nicht viele Runden fuhren", beginnt di Resta seiner Analyse, "denke ich nicht, dass wir in schlechter Form sind, denn ich habe es geschafft, sowohl im Nassen als auch im Trockenen zu fahren. In der Einheit am Morgen fuhr ich Runden auf Intermediates. Ich leistete mir lediglich gegen Ende der Einheit einen kleinen Fehler."

"Während der Mittagspause führten wir ein paar Vorsichtsmaßnahmen durch und wechselten ein paar Teile am Auto, was bedeutete, dass wir zu Beginn des 2. Freien Trainings ein wenig verspätet waren. Ich denke jedoch nicht, dass uns dies allzu viel kostete, denn wir waren auf der Strecke, als wir auf ihr sein mussten, und konnten im Trockenen fahren. Ich bin vor dem morgigen Tag also ganz glücklich. Es sieht danach aus, als könnte das instabile Wetter bleiben, das gestaltet das Wochenende trickreich."

"Das war heute das klassische Spa-Wetter", so Hülkenberg. "Wir haben es dennoch geschafft, etwas wertvolle Arbeit zu verrichten, indem wir zu Beginn der Einheit ein aerodynamisches Teil bewerteten. Als die Strecke trocken war, schaffte ich es, eine Runde auf dem Medium-Reifen zu fahren und ein paar auf den weichen, so viel haben die meisten anderen auch geschafft. Das Auto fühlte sich in Ordnung an, und wir nahmen lediglich ein paar kleine Verbesserungen am Setup vor. Ich denke aus diesem Grund, dass es für den Rest des Wochenendes vielversprechend aussieht, ob es nun nass oder trocken ist."

"Ohne Zweifel ging es heute mit dem Regen ziemlich zurückhaltend los", so Chefingenieur Dominic Harlow. "Beide Einheiten waren betroffen, aber es gab am Nachmittag ein kurzes trockenes Fenster. In der Einheit am Morgen hatten wir das Gefühl, dass uns die Vorhersage die Rechtfertigung gibt, mit beiden Einsatzpiloten zu fahren und Nico im zweiten Training ins Auto zu setzen. Aber es stellte sich heraus, dass es in dieser Einheit ein etwas trockeneres Fenster gab."

"Wir haben es geschafft, ein paar aerodynamische Teile zu testen, und generell scheint die Leistung des Autos unter allen Bedingungen in Ordnung zu sein. Es gibt nur ein geringes Untersteuern, das abgestellt werden muss. Wir werden auch hoffen, dass wir im 3. Freien Training vor dem Qualifying noch etwas mehr im Trockenen fahren können. Es ist gut, nach der Sommerpause wieder zurück zu sein, und Spa hat natürlich nichts von seiner Unvorhersehbarkeit verloren."

Fotoquelle: xpb.cc

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