Fernando Alonso übernahm während der Safety-Car-Phase die Führung

Formel 1 2011

— 28.08.2011

Alonso: "Ein unterhaltsamer Tag"

Ferrari-Star Fernando Alonso hatte nach eigener Aussage keine Chance gegen Jenson Button im Kampf um den Podestplatz: "Er war deutlich schneller"

Von Startplatz acht losgefahren, dann zwischenzeitlich in Fhrung, am Ende als Vierter knapp das Podium verfehlt - Fernando Alonso erlebte in den Ardennen eine echte Achterbahnfahrt. Der spanische Ferrari-Star musste sich kurz vor dem Ende Jenson Button beugen und verlor somit den Podiumsplatz denkbar knapp. Dennoch zeigt sich Alonso nach dem Rennen nicht enttuscht. "Ein unterhaltsamer Tag", schumzelt er angesichts der vielen wilden Aktionen im Rennen am Sonntag.

"Mein Start war gut, ich konnte eine Position gutmachen. In der ersten Kurve gab es einen Kontakt, aber das Auto war in Ordnung. Es gab ein paar schne berholmanver, eine Safety-Car-Phase - also insgesamt viel Action. Danach habe ich gefhrt", fasst Alonso das Geschehen kurz zusammen. Der Spanier verzichtete in der Gelbphase auf einen Reifenwechsel, wurde so nach vorne gesplt. Ferrari konnte sich diese Taktik leisten, weil man kaum Probleme mit Blasenbildung auf den Pneus hatte.

"Uns war vorher klar, dass die Reifen abbauen wrden. Aber wir sind mit zwei Stopps durchgekommen, was weniger als der Schnitt des bisherigen Jahres ist. So gesehen waren die Reifen vllig okay", erklrt der zweimalige Champion. Auch die Niederlage im Kampf um Platz drei nimmt er gelassen. "Es war mir klar, dass ein Podestplatz nicht realistisch sein drfte. Das Podium hole ich mir beim nchsten Mal."

"Natrlich ist es etwas enttuschend, wenn du drei Runden vor Schluss den Podestplatz verlierst. Jenson war aber viel schneller", sagt Alonso. "So gesehen muss man mit Platz vier zufrieden sein. Das war heute das Maximum. Jenson war eine bis 1,5 Sekunden schneller als ich. Dann kommt DRS hinzu. Da kannst du dich kaum wehren."

Auch gegen Mark Webber hatte Alonso in der Frhphase keine Chance. Der Spanier musste den Australier in einem spektakulren Kampf durch Eau Rouge ziehen lassen. "Das war schon okay. Bei Mark ist immer gegenseitiger Respekt vorhanden, es ist ein fairer Kampf. Er ist ein guter Fahrer und ein guter Freund, daher gibt es kein Problem", lacht er. "Die Eau Rouge ist natrlich eine ganz besondere Kurve. Wenn man dort kmpft, dann ist das fr die Fans noch mehr Spektakel. Das war schon okay."

Die Ambitionen von Ferrari und deren Toppiloten erhielten allerdings durch den Red-Bull-Doppesieg einen weiteren Dmpfer. "Ein Rennen weniger, 25 Punkte weniger zu vergeben, der Abstand noch grer", sagt der Fahrer aus Oviedo. "Wir werden alles tun, solange es mathematisch noch mglich ist. Gleichzeitig sind wir realistisch und wissen, dass es extrem schwierig wird." In Richtung Red Bull fgt Alonso an: "Wenn ein Team so etwas leistet, dann kann man nur sagen: toll gemacht!"

Fotoquelle: xpb.cc

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