Die Freude ist groß: Endlich ist die Durststrecke zu Ende - vor allem in Spa

Formel 1 2011

— 28.08.2011

Red Bull froh: Devise hieß eigentlich nur "Ankommen!"

Bei Red Bull hieß die Devise am Sonntag in Belgien tatsächlich in erster Linie erst einmal anzukommen, doch am Ende holte man die Plätze eins und zwei

Red Bull war die Erleichterung nach dem Sieg von Sebastian Vettel und dem zweiten Rang von Teamkollege Mark Webber beim Großen Preis von Belgien anzusehen. Damit endet eine Durststrecke von drei Rennen ohne Sieg, und das auf einer Strecke, die von der Charakteristik dem Team eigentlich nicht besonders gut liegt, und nach den massiven Problemen mit den Reifen.

"Ich bin sehr glücklich", so Vettel. "Das war heute für uns ein sehr gutes Rennen, auch wenn es mit den Reifen nicht einfach war. Zu Beginn des Rennens ging es mehr um Forschung und Wissenschaft als um Rennsport, und wir opferten viel, indem wir sehr früh an die Box kamen."

"Wir hatten dennoch ein gutes Gefühl, und ich kam erneut an die Box, als das Safety Car auf die Strecke ging, einfach um zu sehen, wie sie aussahen. Das kann man aus dem Cockpit ein wenig beurteilen, aber wenn man 300 km/h oder noch schneller unterwegs ist und sich die Reifen immer drehen, dann kann man sich nicht wirklich die Zeit nehmen, um nachzuschauen. Es war aus diesem Grund entscheidend, an die Box zu kommen und einen deutlicheren Blick darauf zu werfen."

"Über das Ergebnis bin ich sehr glücklich. Nach all den Diskussionen, die wir vor diesem Rennen hatten, war das eine große Erleichterung. Der Morgen zerstörte unseren normalen Rhythmus, denn normalerweise weiß man, was man tut wenn man am Sonntagmorgen ankommt. Aber heute hatten wir eine Menge Diskussionen, die es nicht einfach gemacht haben, fokussiert zu bleiben."

"Vor dem Rennen entschieden wir uns dazu, dass es die Priorität war, einfach das Rennen zu beenden, und nicht allzu sehr darüber nachzudenken, wo wir es beenden. Dies ist der Grund, warum ich über dieses Ergebnis sehr glücklich bin. Es hätte nicht besser laufen können. Das Auto fühlte sich fantastisch an, und mit jeder Runde lernten wir mehr und mehr über die Reifen, was uns zuversichtlich gemacht hat, Druck zu machen, wenn dies notwendig war."

"Die Lichter gingen aus und ich geriet am Start in das Antistall-Programm", so Webber. "Ich weiß nicht, ob dies mit der Tatsache zu tun hatte, dass wir hier bergauf starten oder nicht. Als wir in das Rennen gingen, machten wir uns über die Reifen Sorgen und hatten am Vormittag eine Menge Meetings."

"Schlussendlich wurden die richtigen Entscheidungen getroffen, und das Team reagierte unglaublich gut und unternahm über Nacht ein paar gute Forschungen, um herauszuarbeiten, wie wir am besten durch das Rennen kommen."

"Wir beschädigten die Reifen im Qualifying stark, und mussten ziemlich früh an die Box kommen um uns selbst vor irgendwelchen Problemen durch die Reifen zu schützen, welche uns von den Positionen geworfen hätten."

"Wir ließen dadurch ein paar Leute durch, aber in Bezug auf das Ergebnis war ich danach ziemlich frustriert. Dann kam das Safety Car auf die Strecke. Das Team wollte, dass ich an die Box kam, aber als ich die Instruktionen bekam, was ich in der Boxengasse machen sollte, war ich auf der falschen Seite der Boxenmauer. Ich hörte nie die Aufforderung, an die Box zu kommen."

"Ich machte mir Sorgen, aber wir fuhren weiter und das Auto verhielt sich gut. Von da an fuhr ich gut, und wir erzielten ein gutes Ergebnis. Dies war einer der besten Doppelsiege des Teams. Für das Team war es ein großartiges Wochenende und sie verdienen dieses Ergebnis."

"Dies war ein fantastisches Teamergebnis", so Teamchef Christian Horner. "Ein Doppelsieg in Spa und unser allererster Sieg hier überhaupt, das ist für das Team phänomenal."

"Sebastian legte einen guten Start hin, bei Mark sah es hingegen danach aus, als wäre das Anti-Stall angegangen und hätte ihn zurückgeworfen. Nachdem wir unsere Reifen im Qualifying zerstört hatten, machten wir uns über sie Sorgen, denn wir gingen nach all dem Fahren an diesem Wochenende im Nassen mit einem Mangel an Wissen über sie in das Rennen."

"Wir waren aus diesem Grund mit der Strategie konservativ unterwegs, entschieden uns dazu, Mark in der dritten Runde an die Box zu holen und Sebastian eine oder zwei Runden später. Mehr oder weniger wollten wir sehen, wie sich die Reifen verhalten. Wir setzten zu diesem Zeitpunkt Mark auf den härteren Reifen und konnten ziemlich schnell sehen, dass wir eine gute Leistung zeigen."

"Beim Safety Car holten wir Sebastian für einen weiteren Satz weicher Reifen an die Box, welche bei ihm gut funktionierten. Nach einem Problem mit dem Funk blieb Mark auf den härteren Reifen auf der Strecke, welche zu diesem Zeitpunkt immer noch sehr stark aussahen."

"Sebastian blieb konzentriert und schonte seine Reifen, als er dies tun musste, und machte Druck, wenn er dies tun musste und holte sich einen sehr befriedigenden Sieg. Dieser wurde durch Mark ergänzt, der in der Schlussphase Fernando jagte und ihn überholte."

"Dies rundete für das Team ein großartiges Wochenende ab. Das sind eine Menge Punkte für beide Meisterschaften, und wir haben unsere Führung sowohl in der Fahrermeisterschaft als auch in der Konstrukteursmeisterschaft auf einer Strecke ausgebaut, auf der wir zuvor noch nicht gewonnen haben. Es war für Red Bull also ein fantastischer Tag."

"Ich bin sehr froh, dieses Ergebnis geholt zu haben, nachdem wir aus der Sommerpause zurückgekehrt sind", so Cyril Dumont von Renault. "Das ist für das Team und auch für Renault gut. Ich denke, dass einige Leute gesagt haben, dass dieser Kurs unserem Auto nicht liegen würde, aber wir haben demonstriert, dass dies nicht der Fall ist. Das ist sehr befriedigend."

"Mark leistete wirklich gute Arbeit, um sich von dem Start zu erholen, der nicht allzu gut war. Es ist großartig, heute beide Fahrer an der Spitze zu sehen. Das sind für die Meisterschaft einige gute Punkte."

Fotoquelle: xpb.cc

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