Die La-Source-Haarnadel wurde Bruno Senna am Sonntag zum Verhängnis

Formel 1 2011

— 30.08.2011

Renault schöpft Hoffnung aus Senna-Debüt

Renault-Teamchef Eric Boullier blickt nach dem Spa-Auftritt von Bruno Senna optimistisch in Richtung Monza und glaubt an Punkteplatzierungen

Das Renndebüt von Bruno Senna im Renault-Team wirkte rein auf dem Papier wenig vielversprechender als die jüngsten Auftritte von Nick Heidfeld, dessen Cockpit der Neffe des legendären Ayrton Senna in Spa übernommen hat.

Nach einem starken siebten Platz im Qualifying verursachte Senna bereits in der ersten Kurve - der berühmt-berüchtigten La-Source-Haarnadel - eine Kollision mit Toro-Rosso-Pilot Jaime Alguersuari, wodurch der Brasilianer nicht nur das Rennen des Spaniers, sondern auch sein eigenes zerstörte.

Nachdem ihm die Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe für eine "vermeidbare Kollision" auferlegte, kam Senna letztlich außerhalb der Punkteränge auf Platz 13 ins Ziel. Teamkollege Witali Petrow konnte als Neunter auch nicht mehr als zwei mickrige WM-Zähler aus Belgien mitnehmen.

Renault-Teamchef Eric Boullier sprach anschließend von "gemischten Gefühlen". "Das reine Ergebnis des Wochenendes ist frustrierend", wird der Franzose von 'Reuters' zitiert. "Das Positive ist, dass unser Auto schnell genug ist, um mit Mercedes konkurrieren zu können. Wenn beide Fahrer künftig Fehler und dumme Aktionen vermeiden können, sollten wir gut aufgestellt sein." Derzeit belegt Renault mit 30 Punkten Rückstand auf Mercedes Platz fünf der Konstrukteurswertung.

Was die Leistung Sennas betrifft, so ist Boullier zuversichtlich, dass dieser bald die ersten WM-Punkte wird einfahren können. "Er hat ein gutes und konstantes Rennen mit einer vernünftigen Geschwindigkeit gezeigt", hält der Teamchef fest. Darauf könne der Brasilianer in knapp zwei Wochen beim Grand Prix von Italien in Monza aufbauen.

"Er muss sich noch etwas verbessern", so Boullier. "Wenn er aber in jedem Rennen eine solche Leistung wie in Spa abrufen kann, wird er ganz sicher für Punkteplatzierungen gut sein." Bis dato hat Senna seinen Platz im Team nur bis Monza offiziell sicher. Für den darauffolgenden Grand Prix von Singapur ist der frischgebackene GP2-Champion Romain Grosjean im Gespräch. Spätestens beim Saisonfinale in Sennas Heimatstadt Sao Paulo dürfte der Brasilianer aller Voraussicht nach aber wieder im Cockpit sitzen.

Fotoquelle: Pirelli

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