Paul di Resta wurde in La Source von Timo Glock aufs Korn genommen...

Formel 1 2011

— 29.08.2011

Di Resta: "Timos Bremspunkt ist mir schleierhaft"

Paul di Resta erlebte in Spa ein Rennen zum Vergessen: Abschuss durch Timo Glock und Pech im Zuge des Hamilton-Unfalls

Force-India-Pilot Paul di Resta mchte den Grand Prix von Belgien am liebsten so schnell wie mglich vergessen. Nachdem er beim vorangegangenen Rennen auf dem Hungaroring erstmals seit Anfang April in Sepang wieder punkten konnte, ging in Spa fr den Schotten so ziemlich alles schief.

Auf das schlechteste Qualifying der Saison, das nach einem Dreher und einer Fehlentscheidung seitens der Force-India-Box nur in Startplatz 18 fr di Resta resultierte, erlebte er in der ersten Kurve des Rennens gleich den nchsten Rckschlag.

Marussia-Virgin-Pilot Timo Glock nahm den Boliden von di Resta unbeabsichtigt aufs Korn und sorgte am fr nachhaltige Beschdigungen. "Ich wei nicht, wo Timo versucht hat zu bremsen. Sein Bremspunkt ist mir schleierhaft", rgert sich di Resta gegenber 'Press Association Sport' und erlutert sein Dilemma: "Er hat mein Auto hart getroffen, dabei die hintere Radaufhngung sowie den Unterboden, den Seitenkasten und einen Teil des Frontflgels beschdigt."

Zu Gute hlt der Rookie dem Marussia-Virgin-Piloten allerdings, dass dieser die Schuld fr den Zwischenfall umgehend auf sich nahm. "Wenigstens hat sich Timo sofort per Handzeichen entschuldigt. Das gehrt sich einfach so, wenn dir ein Fehler unterluft." Den indirekten Ursprung fr die Kollision sieht di Resta allerdings bereits am Samstag: "Wenn du von soweit hinten starten musst, bist du natrlich viel anflliger fr solche Dinge."

Doch damit nicht genug: Gerade als di Resta die Boxengasse aufsuchen wollte, kam im Zuge der Kollision zwischen Lewis Hamilton und Kamui Kobayashi das Safety-Car auf die Strecke, was zur Folge hatte, dass der Force-India-Pilot seinem Teamkollegen Adrian Sutil an der Box den Vortritt lassen und selbst eine weitere Runde auf der Bahn bleiben musste. "Bei dieser Gelegenheit konnten beide Williams an mir vorbeiziehen und ich hing in der Folge hinter ihnen fest", so di Resta, der das Rennen ungeachtet der diversen Probleme letztlich mit nur 20 Sekunden Rckstand auf Sutil auf Platz elf und damit knapp auerhalb der Punkternge beendete.

"Nach der Kollision in der ersten Kurve war aus dem Auto zwangslufig nicht mehr viel herauszuholen, da es zu stark beschdigt war. Unter diesen Umstnden muss ich mit Platz elf wohl zufrieden sein", sagt di Resta, der seinen Blick nun voll und ganz in Richtung Italien richtet: "Wir sind optimistisch, dass wir in Monza einige Punkte werden einfahren knnen." In der Vergangenheit war die Hochgeschwindigkeitsstrecke im Kniglichen Park stets ein gutes Pflaster fr Force India.

Fotoquelle: Pirelli

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