Kommt Giedo van der Garde dank seines Schwiegervaters in die Formel 1?

Formel 1 2011

— 31.08.2011

Renault: Niederländischer Milliardär bekundet Interesse

Prodrive-Boss David Richards schielt auf Anteile am Renault-Team und erhält Unterstützung aus den Niederlanden - Chance für Giedo van der Garde?

Gerüchten zufolge hegt Marcel Boekhoorn - einer der reichsten Unternehmer aus den Niederlanden - Ambitionen, sich ins das Formel-1-Team von Renault einzukaufen. Diesen Schritt plant der Milliardär allerdings nicht allein, sondern in Zusammenarbeit mit Prodrive-Boss David Richards.

Richards war Ende der 90er Jahre bereits als Teamchef für die Truppe aus dem britischen Enstone verantwortlich, als diese noch unter dem Namen Benetton firmierte. Aktuell betreut der Brite mit seiner Firma Prodrive unter anderem das Engagement von MINI in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) sowie den Werkseinsatz von Aston Martin in der Langstreckenszene.

Am Rande des Grand Prix von Belgien kam ein weiterer Name ins Spiel: der von Jan Paul ten Hoopen. Ten Hoopen ist der Manager von GP2-Pilot Giedo van der Garde und äußert sich gegenüber 'De Telegraaf' zu den Gerüchten um Boekhoorn und Richards wie folgt: "Ich habe davon gehört, weiß allerdings nicht, was sich davon halten soll." Pikant ist, das 'De Telegraaf' einen der Bereiche ausmacht, in den Boekhoorn kräftig investiert.

Das eigentlich Pikante an der Geschichte ist jedoch die Tatsache, dass van der Garde mit Boekhoorns Tochter verheiratet ist, weshalb dem aktuellen Tabellenzweiten der GP2-Serie urplötzlich Chancen auf ein Formel-1-Cockpit für die Saison 2012 eingeräumt werden.

Ten Hoopen will gegenüber 'NUsport' zu den Gerüchten in Bezug auf seinen Schützling van der Garde nur soviel sagen: "Es liegt auf der Hand, dass bei Renault viele Dinge nach wie vor unklar sind. Sollte an den Gerüchten etwas dran sein, werden wir uns sicherlich nach Möglichkeiten für Giedo umsehen."

Gegenüber derselben Quelle äußert sich van der Garde selbst dahingehend, dass "die Formel 1 eindeutig das Ziel ist und es keinen Plan B gibt". Nach Aussage des 26-Jährigen befindet sich sein Management in Gesprächen mit drei Teams. Neben Renault werden ten Hoopen auch Kontakte zu Marussia-Virgin und nicht zuletzt Williams nachgesagt.

Die Verbindung zu Williams erklärt sich insofern, als dass ten Hoopen neben seiner Rolle als van-der-Garde-Manager zudem für die Finanzen des niederländischen Modelabels McGregor verantwortlich zeichnet. McGregor ist bekanntlich einer der Geldgeber des Williams-Teams.

Fotoquelle: GP2

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