Laut Coulthard hat Vettel in Spa einmal mehr sein Talent unter Beweis gestellt

Formel 1 2011

— 01.09.2011

Coulthard: "Vettel kann bester Fahrer aller Zeiten werden"

David Coulthard zeigt sich von der Entwicklung Sebastian Vettels in diesem Jahr beeindruckt und sagt ihm eine große Zukunft voraus

Sebastian Vettel weist nach seinem siebten Sieg beim zwölften Saisonrennen in Spa bereits mehr WM-Punkte auf, als er in der gesamten Saison 2010, dem Jahr seines ersten Weltmeistertitels, einfahren konnte. Sein derzeitiges Punktepolster von 92 Zählern auf seinen Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber stellt acht Rennen vor Schluss den zweiten Titelgewinnen Vettels nahezu sicher.

Wenngleich es hier und da Stimmen gibt, welche die Ergebnisse des Heppenheimers in erster Linie dem überlegenen Red Bull RB7 zuschreiben und sich daran stören, dass Vettel seine Rennen in der Regel von der Pole-Position und damit ohne große Gegenwehr gewinnt, so ist Ex-Formel-1-Pilot David Coulthard der Überzeugung, dass der 24-Jährige auf dem Weg zu einem der ganz Großen der Formel-1-Geschichte ist.

Der langjährige Red-Bull-Pilot Coulthard versichert, dass seine Ansicht nichts mit seiner Verbindung zum Team aus Milton Keynes zu tun hat. Stattdessen beruht seine Sicht der Dinge "einzig und allein auf den Fortschritten, die Seb in diesem Jahr an den Tag gelegt hat", so der Schotte gegenüber 'The Telegraph'.

"Der Standard in der Formel 1 war lange nicht mehr so hoch wie in diesem Jahr", sagt der 247-fache Grand-Prix-Starter und verweist darauf, dass "Vettel alle seine Gegner im Griff hat, sei es Fernando Alonso, Lewis Hamilton, Jenson Button, Mark Webber oder Michael Schumacher".

An eine ähnliche Dominanz wie zu Zeiten der Schumacher-Ära glaubt Coulthard bei Vettel allerdings nicht. "Michael hatte damals ein Auto, das quasi nie ausgefallen ist und dank der uneingeschränkten Testmöglichkeiten und des größten Etats aller Formel-1-Teams der Konkurrenz überlegen war", erinnert der Schotte.

In diesen Tagen hingegen hätten sowohl Ferrari als auch McLaren die Ressourcen und das Personal, das amtierende Weltmeisterteam einzuholen. "Tatsächlich sind sie Red Bull seit Monaten von der reinen Geschwindigkeit her ebenbürtig", hält Coulthard fest und bemängelt gleichzeitig, dass "McLaren in Belgien im Unterschied zu Seb trotz des schnellsten Autos nicht in der Lage war, den Job abzuschließen".

Vor dem Hintergrund der neuen Regeln, wodurch die Rennen anders als zu Zeiten der Schumacher-Arä "nicht mehr nach dem letzten Boxenstopp entschieden sind", wie Coulthard anmerkt, sei die Leistung Vettels umso höher einzustufen. "Heutzutage gilt es so viele Dinge zu beachten: Haushalten mit den Reifen, die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit treffen, die ständige Kommunikation mit dem Team und das ständige Überholen." In all diesen Disziplinen ist Vettel nach Ansicht des Schotten in diesem Jahr gereift, weshalb er ihm zutraut, "der beste Fahrer aller Zeiten werden zu können".

Fotoquelle: xpb.cc

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