Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Monza ist Red Bull nicht der Favorit

Formel 1 2011

— 02.09.2011

Wo steht Red Bull in Monza?

Im Vorjahr verfehlte Red Bull das Podium in Monza deutlich: Gelingt Sebastian Vettel und Mark Webber dieses Jahr der Erfolg im Ferrari-Land?

Das Rennen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza ist fr Red Bull sicher eine der schwierigsten Stationen des Jahres. Durch die berraschend gute Performance in Belgien schpfte das Team um Christian Horner Mut. Mit dem Doppelsieg belegten die Bullen, dass sie auch auf schnellen Kursen um Siege fahren knnen. Doch wo stehen Sebastian Vettel und Mark Webber in Monza?

"Monza ist eine unglaubliche Erinnerung fr mich", erklrt Vettel. "Es ist der Ort, an dem ich 2008 mit Toro Rosso meinen ersten Formel-1-Sieg eingefahren habe. Das werde ich nie vergessen. Ich hatte Gnsehaut, als ich vor den Fans auf dem Podium stand. Die Strecke zhlt anspruchsvollsten der Saison. Sie beinhaltet sehr lange Geraden, auf denen wir schneller als 320 Kilometer pro Stunde sind."

"Dadurch wird Monza zur schnellsten Strecke des Jahres. Der Kurs ist konditionell nicht besonders anspruchsvoll. Dennoch ist es hier nicht einfach. Durch die langen Geraden fahren wir mit weniger Flgel als auf anderen Strecken. Dadurch kann das Auto beim Herausbeschleunigen aus der Parabolice instabil werden. Es ist ein Balanceakt und der kleinste Fehler kann den Ausflug ins Kiesbett bedeuten", so der WM-Fhrende.

Teamkollege Webber beeindruckt vor allem die Begeisterung der Fans: "Monza gehrt durch die Atmosphre und die Ferrari-Tifosis zu den besten Rennen des Jahres. Es gibt eine umfangreiche Geschichte hier mit der immer noch erhaltenen Steilkurve und dem schnen Park, in dem der italienische Grand Prix seit mehr als 80 Jahren stattfindet."

"Es ist der krzeste Grand Prix, weil wir die 300 Kilometer Renndistanz durch die auergewhnliche Durchschnittsgeschwindigkeit schnell erreichen", erkennt der Australier, der sich des Kompromisses beim Setup bewusst ist: "Man bentigt ein Auto, das schnell auf den Geraden ist und dennoch einen vernnftigen Abtrieb fr die Kurven hat. Leider ist es fr diese Saison das letzte Rennen in Europa. Wir sind durch das gute Rennen in Spa-Francorchamps verwhnt. Hoffentlich wird es in Monza genauso."

Fotoquelle: Red Bull/Getty

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