Der Formel-1-Zuspruch der Inder ist groß: Es werden volle Tribünen erwartet

Formel 1 2011

— 06.09.2011

Indien: Bereits 20.000 Tickets verkauft

Der Verkauf der Eintrittskarten ist in Indien gut angelaufen: 7.000 der günstigsten Tickets für umgerechnet je 38 Euro sind bereits ausverkauft

Bis zum Rennen in Noida sind es noch knapp eineinhalb Monate. Die Chance für einen Formel-1-Lauf vor vollen Tribünen stehen gut. Bipul Pathak, ein Verantwortlicher vom Veranstalter Jaypee Sports International (JPSI), schildert den Stand der Dinge: "Wir haben bereits mehr als 20.000 Eintrittskarten verkauft, die meisten davon übers Internet. Alle Karten, die für 2.500 Indische Rupien (38 Euro; Anm. d. Red.) ausgepreist waren, sind ausverkauft. Nun kaufen die Leute die teureren Tickets."

"Es gibt auch eine sehr große Nachfrage für die Platin- und Gold-Karten. Zahlreiche Firmen und Prominente kaufen diese Tickets. Wir können aber keine Namen nennen", berichtet Pathek, der sich von der großen Nachfrage überrascht zeigt: "Etwa 7.000 Tickets konnte man für je 2.500 Indische Rupien kaufen. Diese sind alle ausverkauft."

JPSI hatte vor dem Ticketverkauf erwartet, dass man 1,5 Milliarden Indische Rupien (23 Millionen Euro) einnimmt. Der Bau der Strecke wurde durch eine Investition von 17 Milliarden Indischen Rupien (260 Millionen Euro) ermöglicht.

Veranstalter JPSI hat zudem bekanntgegeben, dass man eine Partnerschaft mit dem indischen Automobilunternehmen Mahindra eingeht, die 25 Geländewagen zur Verfügung stellen. Schon davor einigte man sich mit Mercedes Indien, die bei jeder Veranstaltung auf der neuen Strecke das Safety Car stellen werden.

Vicky Chandhok, der Vater von Lotus-Pilot Karun Chandhok, freut sich, dass seine Landsmänner gleich zwei Indern zujubeln können: "Die Inder lieben Ikonen. Das Land liebt Helden", erklärt er gegenüber 'ESPNF1' und ergänzt: "Indien wird heute weltweit als eine technologisch fortgeschrittene Nation angesehen. Da ist es wichtig, dass wir auch indische Fahrer haben."

"Es ist für die indische Bevölkerung sehr wichtig. Ich sehe keinen Grund, warum keine indischen Piloten im Feld sind. Das gilt nicht nur für den Indien Grand Prix sondern auch für andere Rennen", so Chandhok. "Ich bin zuversichtlich, dass der diesjährige Grand Prix vor ausverkauftem Haus stattfinden wird. Es gibt für mich keinen Grund, an etwas anderes zu glauben. Die Ticketverkäufe waren sehr ermutigend. Wir werden ein volles Haus haben. Es gibt keinen Grund, in der Zukunft an der Existenz des Indien Grand Prix' zu zweifeln."

Fotoquelle: Master of Disguise / Skyscrapercity.com

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