Vettels Sieg in Monza ließ auch die Renault-Techniker jubeln

Formel 1 2011

— 12.09.2011

Renault feiert ersten Monza-Sieg seit sechzehn Jahren

Erstmals seit 1995 konnte ein Renault-Motor den Grand Prix von Italien gewinnen - Vettel-Sieg, erste Senna-Punkte und doppelte Lotus-Zielankunft als Highlights

Der Sieg von Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel beim Grand Prix von Italien war fr den franzsischen Motorenhersteller Renault der erste Triumph im Kniglichen Park von Monza seit dem Sieg von Johnny Herbert im Jahr 1995. Der Brite fuhr damals am Steuer eines Benetton-Renault seinen zweiten von drei Grand-Prix-Siegen nach Hause.

"Vor dem Rennen waren viele Leute der Meinung, dass der Kurs in Monza den Red Bull nicht liegen wrde", erinnert Renault-Motoreningenieur Remi Taffin und fgt an: "Sebastian war jedoch im Verlauf des Rennens selten in Bedrngnis. Monza ist fr die Motoren der ultimative Test, weshalb uns der Sieg umso mehr freut." Das Wochenende in Italien war aus Renault-Sicht ohnehin perfekt, da Red Bull den Vertrag mit dem aktuellen Motorenpartner bis ins Jahr 2016 verlngert hat.

Der achte Saisonsieg von Weltmeister Vettel markierte gleichzeitig den achten Saisontriumph fr den Renault RS27. Vettels Red-Bull-Teamkollege Mark Webber wartet nach wie vor auf seinen ersten Sieg anno 2011 und musste am Sonntag in Monza nach einer Kollision mit Ferrari-Pilot Felipe Massa gar den ersten Ausfall des Teams in diesem Jahr hinnehmen.

Erste WM-Punkte fr Bruno Senna

Doch auch die beiden anderen von Renault belieferten Teams wussten in Monza zu berzeugen. Bruno Senna fuhr am Steuer des Renault R31 seine ersten WM-Punkte als Formel-1-Pilot berhaupt ein. Nachdem er genau wie Teamkollege Witali Petrow kurz nach dem Start in der ersten Schikane in eine von HRT-Pilot Vitantonio Liuzzi verursachte Kollision verwickelt wurde und viel Zeit verlor, kmpfte sich Senna im Verlauf der 53 Runden noch bis auf Rang neun nach vorn. Hingegen war der Grand Prix fr Petrow an Ort und Stelle beendet.

"Unsere Gratulationen gehen auch an Bruno Senna fr seine ersten Punkte in der Formel 1", sagt Taffin und stellt heraus: "Das Renault-Team war am gesamten Wochenende sehr stark und htte ohne den Zwischenfall in der ersten Kurve sicher noch mehr Punkte eingefahren."

Senna verzeichnete mit 347 km/h zudem den hchsten Topspeed aller Piloten im Rennen. "Ein guter Topspeed ist auf dieser Strecke das A und O", wei Taffin. "Am Samstag erreichten wir auf der Start/Ziel-Geraden beinahe 350 km/h und im Rennen war Bruno Senna mit 347 km/h der Schnellste von allen, was die harte Arbeit der Ingenieure in Viry-Chatillon besttigt."

Lotus mit beiden Autos im Ziel

Team Lotus, der dritte von Renault befeuerte Rennstall im diesjhrigen Formel-1-Feld, verzeichnete mit den Pltzen 13 (Heikki Kovalainen) und 14 (Jarno Trulli) erneut eine doppelte Zielankunft. Trulli wurde im Verlauf des Rennens nach einer Kollision mit Massa zurckgeworfen und musste auf eine Einstoppstrategie umdisponieren. Mit weiteren Updates am T128 hofft Taffin bei den verbleibenden sechs bersee-Rennen auf die ersten WM-Punkten fr die Truppe rund um Teamchef Tony Fernandes.

"Lotus hat einmal mehr gezeigt, dass sie sich in die richtige Richtung bewegen, indem das Team sein bisher bestes Ergebnis wiederholen konnte", sagt der Renault-Motoreningenieur. "Unsere Partnerschaft wird von Rennen zu Rennen strker, da wir stndig dazulernen. Wir stehen voll hinter dem Team und freuen uns schon auf die Neuentwicklungen am Auto im weiteren Verlauf der Saison."

Fotoquelle: Pirelli

Weitere Formel 1 Themen

News

Top 10: Die dominantesten Autos der Formel-1-Geschichte

News

Formel-1-Live-Ticker: Der Sonntag in der Chronologie

News

Fotostrecke: Die grten Hassduelle der Formel-1-Geschichte

News

Formel 1 Ungarn 2017: Teamorder-Diskussionen bei Vettel-Sieg

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen gnstig kaufen und Geld sparen.


Kfz-Versicherung