Tavo Hellmund ist der starke Mann der Formel 1 in Austin - und auch anderswo...

Formel 1 2011

— 13.09.2011

USA-Promoter Hellmund als gefragter Rennberater

Tavo Hellmund, der als Promoter für den Circuit of the Americas in Austin arbeitet, ist auch in Projekte in Argentinien, Mexiko und Südafrika involviert

Im kommenden Jahr kehrt die Formel 1 in die Vereinigten Staaten von Amerika zurück, was nicht zuletzt Tavo Hellmund zu verdanken ist. Der frühere Rennfahrer setzt sich schwer für den USA-Event der Königsklasse ein und fungiert als Promoter der Veranstaltung, die im November 2012 auf dem neuen Circuit of the Americas abgehalten wird. Hellmund arbeitet aber auch für andere Projekte.

Wie der US-amerikanische 'Statesman' berichtet, ist der Chefpromoter von Austin ein gefragter Mann: Viele Länder wünschen sich eine Präsenz im Rennkalender der Formel 1, einige davon suchen den Rat des 41-Jährigen. Aktuell sei das Bestreben, der Königsklasse beizutreten, "vielleicht so groß wie niemals zuvor", meint Hellmund am Rande einer Medienrunde an seiner im Bau befindlichen Strecke.

"Am wichtigsten ist natürlich der Grand Prix in den Vereinigten Staaten. Das zweitwichtigste Projekt ist, dieses Rennen zu promoten", stellt der US-Amerikaner klar. Und dabei gelang ihm vor wenigen Wochen ein kleiner Achtungserfolg: Automobil-Weltverband (FIA) und Bernie Ecclestone segneten eine Terminverschiebung ab. Statt im Juni erfolgt das USA-Debüt nun also im November 2012.

Der Grund liegt auf der Hand, denn in den Sommermonaten wäre die Hitze in Texas vermutlich zu groß geworden. "Woche für Woche" habe sich Hellmund daher an Ecclestone gewandt und habe "gemeckert und gebettelt" - mit Erfolg. Der USA-Promoter gibt sich aber bescheiden: "Bernie gebühren die Lorbeeren dafür, denn er hätte ja auch ablehnen können", sagt der Ex-Rennfahrer.

Auch Länder wie Argentinien, Mexiko und Südafrika halten offenbar große Stücke auf Hellmund und engagierten den 41-Jährigen und dessen Full-Throttle-Productions-Firma als Berater für ihre neuen Rennpläne. In Mexiko gibt es laut Hellmund zwei mögliche Rennstandorte, in Argentinien soll es im Norden von Buenos Aires ein interessantes Areal geben - vor Ort war Hellmund schon überall.

Einzig die Reise nach Südafrika trat der Rennpromoter von Austin nicht an, habe aber bereits diverse Telefonkonferenzen mit den örtlichen Verantwortlichen geführt. Als Ablenkung von Tagesgeschäft in Texas versteht Hellmund diese Tätigkeiten nicht. Vielmehr darf sich der US-Amerikaner darüber freuen, dass ab 2013 auch die MotoGP und die australischen V8-Supercars in Austin antreten...

Fotoquelle: xpb.cc

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