Giedo van der Garde würde sich liebend gerne einmal in der Formel 1 beweisen

Formel 1 2011

— 18.09.2011

Van der Garde: "Ich bin bereit für die Formel 1"

Der niederländische Rennfahrer Giedo van der Garde wünscht sich eine Formel-1-Chance, obwohl er in der GP2 zuletzt nicht sehr überzeugen konnte

Mit seinen 26 Jahren zählt Giedo van der Garde schon zur älteren Generation in der GP2, doch den Sprung in die Formel 1 schaffte der aus den Niederlanden stammende Rennfahrer bisher noch nicht. Danach sieht es auch jetzt nicht aus, obwohl van der Garde in der vergangenen Saison einige gute Ergebnisse ablieferte. Der Haken daran: Wirklich konstant war der Nachwuchspilot 2011 halt nicht.

So musste sich van der Garde unterm Strich mit dem fünften Tabellenrang in der GP2 abfinden, was in der Formel 1 wohl nur wenige Teamchefs vom Hocker haut. Trotzdem ist der Niederländer davon überzeugt, Werbung in eigener Sache betrieben zu haben: "Ich zeigte, dass ich schnell bin. Es ließ sich nur nicht immer in gute Ergebnisse umsetzen", schreibt er in seiner Kolumne bei 'Formule1.nl'.

"Ich kann aber ehrlich von mir behaupten, in einer Saison noch niemals derart hart gearbeitet zu haben. Ich gab alles und zog sogar nach Valencia, um näher beim Team zu sein. Ich trainierte härter als je zuvor und war auch mental besser aufgestellt", meint van der Garde und fügt erklärend hinzu: "Ich bin bereit für die Formel 1. Ob da etwas zustande kommt, hängt aber von vielen Faktoren ab."

"Ich würde nur einfach gerne die Chance erhalten, zu zeigen, was ich in einem solchen Fahrzeug leisten könnte. Ein Formel-1-Auto verlangt einen deutlich feinfühligeren Fahrstil als der GP2-Rennwagen. Das spielt mir in die Karten. Ich hoffe also, dass ich einmal den Beweis antreten kann." Weil derzeit kein Deal in Sicht sei, müsse er sich aber mit der Frage "und jetzt?" beschäftigen.

"Ich kann in dieser schwierigen Situation nur zuversichtlich sein", sagt van der Garde. Auch, weil der Sprung in die Formel 1 nicht zwangsweise über Meistertitel führt. "Ich finde, meine Ergebnisse in der GP2 sagen nichts aus über meine Fähigkeiten als Rennfahrer. Man nehme Kobayashi oder d'Ambrosio. In der Formel 1 leisten sie gute Arbeit, doch in der GP2 waren sie im Nirgendwo..."

Fotoquelle: xpb.cc

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