Renault-Pilot Witali Petrow versteht die Pirelli-Reifen nicht immer...

Formel 1 2011

— 20.09.2011

Petrow: "Qualifying anfangs mein größtes Problem"

Witali Petrow offenbart, dass ihn die Pirelli-Reifen zuweilen vor ein Rätsel stellen - Maximalleistung auf eine schnelle Runde eine diffizile Angelegenheit

Renault-Pilot Witali Petrow erlebte im Jahr 2010 keine einfache Debütsaison in der Königsklasse. Im französischen Team hatte der Russe einen schweren Stand gegen Robert Kubica, der den R30 dreimal auf das Podium und regelmäßig auf vordere Startplätze fuhr.

Speziell im Qualifying tat sich Petrow anfangs schwer wie er mit Blick auf seine letztjährige 2:17-Niederlage gegen Kubica gesteht. "Um ehrlich zu sein, war das Qualifying anfangs mein größtes Problemfeld", sagt Petrow in Peter Windsors Internet-TV-Show 'The Flying Lap' und erklärt: "Es fiel mir sehr schwer, auf einer Runde das Maximale aus den Reifen herauszuholen."

Auch zu Beginn der laufenden Saison kämpfte der Russe zunächst mit den Reifen, die seit dem Wechsel des Alleinausrüsters über den Winter nun von Pirelli anstatt von Bridgestone kommen. "Ich habe eine Weile gebraucht, um zu verstehen, wie ich die Pirelli-Reifen und das Auto im Qualifying optimal nutzen muss", sagt Petrow und zeigt sich rückblickend überrascht, dass er es in den ersten sieben Qualifyings 2011 dennoch sieben Mal in Folge in Q3 geschafft hat.

"Inzwischen haben mein Ingenieur und ich einen guten Zugang gefunden. Wir verstehen heute besser, wie wir die maximale Leistung abrufen können", versichert der Russe. Im Hinblick auf die Pneus von Pirelli verweist der dennoch auf deren Tücken: "Manchmal kannst du mit dem weichen Reifen nur eine schnelle Runde fahren. Manchmal ist er für zwei oder drei Runden am Stück gut, ohne nachzulassen. Mit dem superweichen Reifen ist auf jeden Fall nur eine fliegende Runde möglich."

Dass er mit den italienischen Pneus inzwischen gut zurechtkommt, verwundert Petrow selbst in gewisser Weise. "Ich fuhr meine gesamte Karriere über mit Bridgestone-Reifen und habe eine Weile gebraucht, diese richtig zu verstehen", sagt er, der insgesamt drei Jahre in der GP2-Serie mit den japanischen Reifen unterwegs war und auch seine Debütsaison in der Formel 1 im Jahr 2010 auf Bridgestone-Walzen absolvierte.

"Aus irgendeinem Grund habe ich die Pirelli-Reifen im Vergleich dazu schneller verstanden", hält der Renault-Pilot fest, schränkt jedoch ein: "Natürlich kann man sich nie hundertprozentig sicher fühlen, da sich die Rahmenbedingungen wie Windverhältnisse, Streckentemperatur und so weiter ständig ändern und Einfluss auf das Verhalten der Reifen haben." Beim Grand Prix von Belgien in Spa beispielweise konnte er "auch nach zehn oder zwölf Runden noch eine vernünftige Rundenzeit fahren, da es dort deutlich kühler war als bei anderen Rennen". Und auch im Qualifying verzeichnet Petrow nach einer Flaute in den Sommermonaten in den vergangenen Wochen wieder eine aufsteigende Tendenz.

Fotoquelle: Pirelli

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