Bernie Ecclestone: Im Augenblick ist kein Formel-1-Übernahmekandidat in Sicht

Formel 1 2011

— 21.09.2011

Ecclestone: News Corp nicht mehr an Formel 1 interessiert

Medienmogul Rupert Murdoch und die News Corp scheinen nicht mehr an der Formel 1 interessiert zu sein: Derzeit ist kein Übernahme-Kandidat in Sicht

Im Frühjahr 2011 überraschte Rupert Murdoch mit der Ankündigung, sich mit der Übernahme der Formel 1 beschäftigen zu wollen. Der Medienmogul und Chef der News Corp wollte mit Partner die Mehrheit an der Königsklasse übernehmen, wozu es letztendlich aber nicht kam. Das Interesse Murdochs soll mittlerweile schwer abgeklungen sein, wie Formel-1-Chef Bernie Ecclestone verrät.

News Corp habe seit der ersten Verlautbarung keinen weiteren Anlauf mehr gestartet, sagt der 80-Jährige bei 'LondonlovesBusiness'. Die Formel-1-Eigentümer von CVC stünden einem Verkauf der Rennserie aber aufgeschlossen gegenüber, sofern es sich um ein ernsthaftes und solides Angebot handle. "Dann würde man sich zweifelsohne einmal darüber unterhalten", erklärt Ecclestone.

"Ich denke, ein oder zwei Leute wurden schon einmal mit einem Plan vorstellig, den sie für gut hielten. CVC war aber halt nicht so sehr davon überzeugt", meint der Brite. Dass er selbst als potenzieller Käufer auf den Plan trete, halte er für "unwahrscheinlich" und fügt hinzu: "Ich kann mir auch nicht vorstellen, Mehrheits-Eigner zu sein." Der Grund dafür ist laut Ecclestone schlicht das liebe Geld.

Der britische Multimillionär würde sich im Zweifelsfall zieren, allzu tief in die Tasche zu greifen. "CVC würde natürlich den wahren Wert verlangen und ich würde eben diesen Betrag nicht bezahlen wollen. Nicht, dass es die Formel 1 nicht wert wäre, aber es wäre schon richtig viel Geld", meint der oberste Rennchef der Formel 1 und merkt an: "In meinem Alter wäre das doch eine ziemliche Bürde."

Fotoquelle: xpb.cc

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