Bruno Senna kämpft um seinen Platz in der Formel 1: Viel Konkurrenz bei Renault

Formel 1 2011

— 22.09.2011

Senna kämpft um ein Cockpit für 2012

Die Fahrersituation bei Renault ist für das kommende Jahr völlig offen: Witali Petrow, Robert Kubica, Bruno Senna oder Romain Grosjean?

In der Formel 1 sind attraktive Cockits für das kommende Jahr sehr rar. Die Topteams haben ihre Piloten für 2012 bereits fest unter Vertrag, aus der zweiten Reihe könnten höchstens Renault, Williams und Force India noch Möglichkeiten bieten. Vor allem bei den Franzosen gibt es Bewegung. Nach dem Abschied von Nick Heidfeld hat Bruno Senna den Wagen übernommen, aber es ist völlig unklar, ob der Brasilianer auch 2012 ein Cockpit bekommen wird.

Renaut-Teamchef Eric Boullier wartet noch ab. Dem verletzten Superstar Robert Kubica hat der Franzose eine Frist gesetzt. Spätestens im Oktober soll der Pole zeigen, ob er für ein Comeback 2012 bereit ist. Witali Petrow hat zwar einen Vertrag für das kommende Jahr, aber Boullier will den Russen nicht bestätigten. "Es gibt immer Verträge, aber solche Verträge haben auch immer Ausstiegsklauseln für beide Seiten", gibt der Renault-Teamchef zu verstehen.

Somit sind also zwei Renault-Cockpits zu vergeben. Um einen Platz buhlen nicht nur Kubica und Petrow, sondern auch Bruno Senna und Romain Grosjean, der sich mit seinem Titelgewinn in der GP2 für eine Rückkehr in die Formel 1 nachhaltig empfohlen hat. "Der beste Weg zu einem Cockpit sind gute Ergebnisse in diesem Jahr", sagt Senna in der Zeitung 'Daily Mail'. Der Brasilianer wird seinen Platz immerhin bis Jahresende behalten dürfen.

"Mit guten Resultaten will ich meinen Platz in der Formel 1 absichern. Das funktioniert nur dann, wenn ich lerne und besser werde. Lernen kann ich nur an einem Rennwochenende, es braucht also etwas Zeit", sagt Senna, der von seinen bisherigen Leistungen selbst überrascht war. Zweimal konnte sich der Neffe des unvergessenen Ayrton Senna in die Top 10 in der Qualifikation vorkämpfen, zuletzt in Monza holte er die ersten zwei Zähler.

"Das ist super. Immerhin ist dies die Formel 1 und nicht irgendeine Serie, wo man mal eben in die Punkte fährt", erklärt der Renault-Pilot stolz. "Es macht mich sehr glücklich, dass ich in einem konkurrenzfähigen Auto sitzen darf, mit dem man mithalten kann. Ich fühle mich schon sehr wohl, muss mich aber in bestimmten Bereichen noch steigern. Beim technischen Verständnis für das Auto muss ich besser werden, auch beim Fahren. Ich bin noch nicht bei hundert Prozent."

Fotoquelle: Renault

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