Narain Karthikeyan war im Jahr 2005 der erste Inder in der Formel 1

Formel 1 2011

— 03.10.2011

Karthikeyan fiebert Indien-Premiere entgegen

In Indien besteht großes Interesse an der Formel 1 - Das findet Narain Karthikeyan, der bei der Rennpremiere Ende Oktober in der Startaufstellung stehen wird

Ende Oktober wird die Formel 1 erstmals in Indien gastieren. Ein großer Wachstumsmarkt wird damit erschlossen. Mit dem Land ist speziell ein Name mit der Formel 1 verbunden. Narain Karthikeyan war ein Pionier und der erste Inder in der Königsklasse. Auch bei der Rennpremiere wird der 34-Jährige dabei sein, obwohl er mit dem HRT keine Aussicht auf große Erfolge haben wird. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Formel 1 in Indien durchsetzen wird.

Die Begeisterung bei den Demonstrationsfahrten von Daniel Ricciardo und Lewis Hamilton in den vergangenen Tagen haben nicht nur die Werbetrommel gerührt, sondern auch gezeigt, dass Interesse an der Formel 1 vorhanden ist. "Die Popularität überrascht mich nicht", wird Karthikeyan vom 'Deccan Herald' zitiert. "Es gibt genug Fans in Indien und der Sport wird verfolgt."

"Ich hoffe, dass es dem Motorsport einen Aufschwung bescheren wird. Es wird uns und der nächsten Generation helfen, weil viele Firmen involviert sind", meint er über die Bedeutung des Formel-1-Rennens. Mit Karthikeyan erschien im Jahr 2005 erstmals Indien auf der Landkarte der Königsklasse. Es folgten Force India, Karun Chandhok und nun das Rennen.

"Den Grand Prix zu fahren wird toll werden. Zum ersten Mal gastiert die Formel 1 in Indien. Ich werde vor heimischer Kulisse fahren. Es wird viel Unterstützung geben. Es wird sicher der größte Tag in meiner Rennfahrerkarriere. Diese drei Tage werden sehr speziell sein." Mit HRT wird Karthikeyan hoffnungslos hinterherfahren.

Es wird interessant zu sehen sein, wie das von den Fans oder der breiteren Masse aufgenommen werden wird. Als Alex Yoong im Jahr 2002 zum ersten Mal sein Heimrennen in Malaysia fuhr, wurde er damals von vielen Seiten gefragt, wie das mit den Siegchancen sei. Er fuhr allerdings mit dem Minardi hoffnungslos hinterher.

Vor einem ähnlichern Szenario steht nun Karthikeyan. "Die Erwartungen werden sehr groß sein, aber HRT ist ein kleines Team und es wird schwierig sein, in die Punkteränge zu kommen. Wir können uns deshalb kein wirkliches Ziel setzen, aber wir werden kämpfen und müssen es ins Ziel schaffen."

"Abgesehen davon werde ich das Rennen genießen." Damit Karthikeyan wieder auf Speed kommt, durfte er zuletzt in Singapur am Freitag fahren. "Das Training ist dort gut gelaufen. Ich bin zweieinhalb Monate lang nicht im Auto gesessen. Es ging darum, dass ich wieder in einen Rhythmus finde, damit ich für das Rennen in Indien gut aufgestellt bin."

"Man möchte soviel Streckenzeit und Kilometer wie möglich bekommen. In Singapur zu fahren war toll. Es ist eine einzigartige Strecke mit wenigen Kurven, aber Japan wird anders sein. Es ist aber noch nicht geplant, ob ich in Japan oder Korea fahren werde."

Fotoquelle: xpb.cc

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