Sebastian Vettel könnte am Sonntag der erste Pirelli-Champion seit 1957 werden

Formel 1 2011

— 05.10.2011

Suzuka: Pirelli freut sich auf die Kür des Champions

Für Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery könnte der Grand Prix von Japan in die Geschichte eingehen: Erster Formel-1-Weltmeister auf Pirelli-Pneus seit 1957

Am kommenden Wochenende kehrt die Formel 1 zum ersten Mal seit dem Ausstieg des japanischen Reifenherstellers Bridgestone in das "Land der aufgehenden Sonne" zurück. Der Grand Prix von Japan in Suzuka ist zugleich das erste Formel-1-Rennen seit dem schweren Erdbeben und dem anschließenden Tsunami im März dieses Jahres. Für Bridgestone-Nachfolger Pirelli ist das Gastspiel auf dem 5,8 Kilometer langen Kurs bei Nagoya deshalb etwas Besonderes.

"Nach diesem verheerenden Jahr in Japan sind wir sehr froh, unsere Unterstützung für das Land zu zeigen und zum Grand Prix von Japan zu reisen - auf einer Strecke, die alle Fahrer lieben", sagt Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery. "In Suzuka geht es vor allem darum, die Leistung effektiv auf den Boden zu bekommen, um den maximalen Grip in Bezug auf Beschleunigung, Bremsen und Einlenken zu finden."

Aufgrund der hohen Kurvengeschwindigkeiten und vielen Richtungswechsel auf der von Hans Hugenholtz entworfenen Rennstrecke sind die Reifen besonderen Belastungen ausgesetzt. "Einmal mehr wird es für die Fahrer wichtig sein, sich ihre Reifen gut einzuteilen", meint Hembery. "Die Kombination aus weichen und mittelharten Reifen hat in der Vergangenheit für mehrere enge Rennen gesorgt, da es in Sachen Verschleiß zwischen diesen beiden Mischungen keine großen Unterschiede gibt. Es sind alle Zutaten für ein unvergessliches Rennen vorhanden."

Hembery freut sich allerdings noch aus einem anderen Grund auf den Sonntag. In Suzuka könnte sich in Sebastian Vettel der erste mit Pirelli-Reifen ausgestattete Formel-1-Weltmeister seit 1957 in die Geschichtsbücher eintragen. "Wir werden an diesem Wochenende wahrscheinlich die Krönung unseres ersten mit P-Zero-Reifen ausgerüsteten Weltmeisters sehen. Es ist also ein Rennen, dass in unsere Geschichte eingehen wird", ist sich der Brite sicher.

Fotoquelle: xpb.cc

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