Die Formel 1 wird in Japan stets mit einem netten Lächeln begrüßt

Formel 1 2011

— 05.10.2011

Suzuka: Big in Japan 2011

Suzuka: Auf diese Strecke freuen sich alle Piloten der Formel 1 - Vorschau auf das Wochenende im Land der aufgehenden Sonne

Die Formel 1 kehrt am kommenden Wochenende auf eine ihrer Lieblingsstrecken zurck: Suzuka. Der Kurs ist nicht nur fr schnelle Kurven bekannt, sondern auch fr das oft wechselhafte Wetter. Auch wenn nicht das WM-Finale dort ausgetragen wird: Alle Beteiligten freuen sich auf Suzuka - kaum ein anderer Kurs ist in Fahrerkreisen so beliebt und strahlt so viel Flair aus.

Die Auflage 2011 steht ganz im Zeichen des bevorstehenden Titelgewinns durch Sebastian Vettel. Dem Red-Bull-Piloten reicht bereits ein zehnter Platz zur erfolgreichen Titelverteidigung. Angesichts seiner berlegenheit in der bisherigen Saison und der Tatsache, dass er auch die vergangenen beiden Rennen in Suzuka fr sich entscheiden konnte, stehen die Chancen fr eine vorzeitige WM-Entscheidung zu Gunsten Vettels nicht schlecht.

Viele bedauern, dass in Japan nicht mehr der Saisonabschluss stattfindet, denn die legendren WM-Schlussfeiern in den Karaoke-Boxen sind fast schon ein fixer Bestandteil der Formel-1-Geschichte - 2003 lief Michael Schumacher (damals noch Ferrari-Pilot) leicht angeheitert mit einem Toyota-Shirt durch die Gegend und sorgte mit einem Gabelstapler fr Unruhe...

Auch wenn der japanische Einfluss in der Formel 1 in den vergangenen Jahren sprbar zurckgegangen ist - nach Toyota und Honda 2009 verabschiedete sich im vergangenen Winter auch Reifenhersteller Bridgestone aus der "Knigsklasse" -, haben die einheimischen Fans immerhin einen Helden, dem sie die Daumen drcken knnen: Sauber-Pilot Kamui Kobayashi..

Mitten in einem Vergngungspark mit dem berhmten Riesenrad gelegen, ist die 5,807 Kilometer lange Strecke im japanischen Suzuka die einzige im Formel-1-Kalender, die in Form einer Acht angelegt ist und gleichzeitig immer spannende Rennen verspricht. Aus Sicherheitsgrnden wurde jedoch der Kurs im Bereich der Mutkurve 130R und der Schikane im Jahr 2005 umgebaut.

Berhmt ist Suzuka trotz der zugegebenermaen beschwerlichen Anreise nicht zuletzt aufgrund der ungeheuren Zuschauermassen, die sich am Wochenende an die rund 400 Kilometer sdwestlich von Tokio gelegene Strecke (Suzuka International Racing Course) aufmachen und fr ein heilloses Verkehrschaos sorgen.

Da die meisten Hotels relativ weit von der Strecke entfernt liegen, ist sehr frhes Aufstehen angesagt. Ein Groteil der Zuschauer fhrt deshalb auch mit dem Zug bis zum Bahnhof nach Shiroko und legt dann die restlichen 20 Minuten mit dem Taxi zurck. Der japanische Formel-1-Fan gilt brigens als sehr ausdauernd - nicht selten hocken die Fans bis spt abends auf der Haupttribne, um ja keine "Action" in der Boxengasse zu verpassen.

Japanischkenntnisse sind immer von Vorteil, da kaum ein Japaner eine andere Sprache auer seiner Muttersprache auch nur rudimentr beherrscht. Bezglich der Hotels tun Japan-Reisende gut daran, sich im Voraus zu erkundigen, ob ihre Hotels denn auch europische Zimmer haben. Ist das nmlich nicht der Fall, kann es passieren, dass sich ein gro gewachsener Europer in einem sechs Quadratmeter groen Zimmer mit einem 1,60 Meter langen Bett wiederfindet.

Einfacher haben es da die Fahrer, die gesammelt im Suzuka-Circuit-Hotel direkt an der Strecke wohnen. In jenem Hotel befinden sich auch die diversen Log-Kabinen, in denen am Sonntagabend nach dem Rennen immer die traditionellen Feiern stattgefunden haben. Dort vergngten sich die Fahrer 2004 am Samstag, der wegen eines drohenden Taifuns abgesagt werden musste, mit Bowling.

Keine Gegend fr Partylwen

In den Restaurants von Suzuka wird Internationalitt gro geschrieben - von Pizza ber Mexikanisch bis hin zu traditioneller japanischer Kche findet sich fr jeden Geschmack etwas. Allein das Suzuka-Circuit-Hotel bietet seinen Gsten sechs verschiedene Restaurants.

Ansonsten ist in Suzuka in puncto Partys nicht viel los. Sptestens um 23:00 Uhr machen smtliche Lokalitten dicht. Wer danach noch Hunger auf Sushi versprt, hat eben Pech gehabt. Dafr haben die Fans aber Gelegenheit, ihren Idolen nher zu kommen als auf irgendeiner anderen Strecke, denn beinahe tglich gibt es Autogrammstunden und Veranstaltungen rund um die Strecke.

Das Land der aufgehenden Sonne

Japan heit auch Land der aufgehenden Sonne, das wird durch den roten Ball in der Nationalflagge symbolisiert. Das Land besteht aus nahezu 4.000 Inseln, der gesamte Archipel erstreckt sich ber mehr als 3.000 Kilometer. Suzuka liegt auf der Insel Honshu, die eine der vier Hauptinseln des Landes ist.

Japan bedeckt eine Flche von 378.000 Quadratkilometern, fnf Prozent mehr als Deutschland. Die Bevlkerung von 126 Millionen bertrifft jedoch die aller europischen Lnder auer Russland. Die meisten Einwohner leben in den Ballungsrumen, allein 16 Millionen im Gebiet Tokio/Yokohama.

50 Kilometer nordstlich von Suzuka liegt Nagoya, mit 2,2 Millionen Einwohnern die viertgrte Stadt Japans. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt weitgehend zerstrt. Beim Wiederaufbau wurden breite Straen angelegt und zahlreiche unterirdische Passagen mit Geschften und Restaurants, zudem hat Nagoya einen der grten Hfen der Welt.

Japan ist ein Land fr viele unterschiedliche Aktivitten: Wandern in den Japanischen Alpen mit dem berhmten Berg Fuji, Skifahren, Surfen und Tauchen an der Kste des Japanischen Meeres, Kuren in einer der ber 1.800 Thermalquellen des Landes, oder Landschafts-Sightseeing in einem der 47 Naturparks.

100 Kilometer stlich von Suzuka liegt Kyoto, fr mehr als 1.000 Jahre bis 1868 die Residenz der japanischen Kaiser. Hier entstand die klassische Kultur des Landes. In Kyoto finden sich 1.605 Tempel und 271 Schreine, die ltesten von ihnen stammen aus dem achten Jahrhundert. In vielen Bezirken der Stadt finden sich kleine, beschauliche Gassen mit den traditionellen japanischen Holzhusern und kleinen, aber wunderschnen Grten.

Die Austragung des diesjhrigen Rennens steht unter besonderen Vorzeichen. Ein Erdbeben und ein anschlieender Tsunami verwsteten im Mrz dieses Jahres weite Teile der rund 570 Kilometer entfernten Nordostkste Japans. Japan erholt sich erst langsam von der massiven Zerstrung groer Landstriche und der Atom-Katastrophe von Fukushima.

Bereits 1962 errichtet

Gebaut wurde der Kurs im Jahr 1962 vom Automobilhersteller Honda als hauseigene Teststrecke samt einem Vergngungspark fr die Mitarbeiter und Familien. Obwohl die Motorsporttradition Japans in der Formel 1 und im Motorradsport in den frhen 1960er-Jahren ihren Anfang nahm, gibt es erst seit 1976 einen Formel-1-Grand-Prix im Land, und erst 1987 gastierte man zum ersten Mal in Suzuka. Die Strecke gilt als fahrerisch sehr anspruchsvoll, besonders die "Esses" erfordern eine extrem saubere Linie, die berchtigte 130R den ganzen Mut der Fahrer.

Anstrengend ist der Kurs nicht nur wegen der vielen schnellen Kurven und Richtungswechsel, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass das Wetter hufig unberechenbar ist, was zu der krperlichen Belastung eine zustzliche mentale Belastung darstellt. Einige Fahrer kennen aus ihrer Zeit in der Formel Nippon die Strecke wie ihre eigene Westentasche.

Das erste Formel-1-Rennen in Japan fand nicht in Suzuka, sondern 1976 in Fuji statt. Den Grand Prix beendete Frauenschwarm James Hunt als Dritter und wurde Weltmeister, Mario Andretti berquerte die Ziellinie als Sieger. Niki Lauda hatte wegen des starken Regens aufgegeben und damit seinen WM-Titel hergeschenkt. Als 1977 bei einem Unfall zwischen Gilles Villeneuve im Ferrari und Ronnie Peterson im sechsrdrigen Tyrrell zwei Zuschauer ums Leben kamen, pausierte die Formel 1 in Japan fr zehn Jahre.

Schumacher erfolgreichster Fahrer

Erfolgreichster Pilot in Suzuka ist Michael Schumacher, der 1995, 1997, 2000, 2001, 2002 und 2004 das Rennen gewinnen konnte. Mika Hkkinen, Damon Hill, Gerhard Berger und Ayrton Senna kamen auf je zwei Siege. Die erfolgreichsten Teams sind Ferrari (7 Siege) und McLaren (6 Siege), whrend Williams und Benetton jeweils auf drei Triumphe kommen.

Denkwrdige Rennen lieferten sich in Suzuka vor allem Ayrton Senna und Alain Prost. 1989 htte Senna das Rennen gewinnen mssen, um den WM-Titel nicht an seinen McLaren-Teamkollegen Prost zu verlieren. Sennas Pole war nutzlos, als Prost als Erster in die erste Kurve einbog. In Runde 47 versuchte Senna in einem waghalsigen Manver an Prost vorbeizugehen, nachdem sich dieser einfach keinen Schnitzer erlaubte. Prost machte die Tre zu und beide Piloten krachten ineinander. Prost war damit Weltmeister, obwohl Senna das Rennen gewann, weil der Brasilianer unter umstrittenen Umstnden nachtrglich disqualifiziert wurde.

Ein Jahr spter folgte die Retourkutsche: Dieses Mal fhrte Senna die WM-Wertung an und Ferrari-Pilot Prost musste das Rennen gewinnen. Senna war gezwungen, vom zweiten Startplatz aus ins Rennen gehen, und krachte Prost gleich in der ersten Kurve ins Heck. Beide rodelten von der Strecke, und damit hatte Senna erfolgreich mit einer fragwrdigen Aktion Rache gebt.

Das sagt Felipe Massa ber Suzuka:

"Suzuka ist eine Strecke, die ich wirklich mag - der Genuss ist hnlich gro wie in Spa, vor allem, weil es viele schnelle Kurven gibt, die sehr herausfordernd sind, und die du genieen kannst, wenn du sie hinbekommst. Es ist eine gute Mischung, denn es gibt auch ein paar langsame Kurven im Mittelsektor. Und dann wren da noch die S-Kurven nach der ersten Kurve, wo man ein Auto bentigt, das sehr schnell die Richtung ndert, und wo man viel Zeit gutmachen oder verlieren kann."

"Im zweiten Sektor gibt es die langsame Haarnadel und dann die Spoon-Kurve, die sehr interessant ist. Alle sprechen ber die 130R, aber um ehrlich zu sein erinnert die Kurve nach den sicherheitsbedingten Vernderungen an die Eau Rouge in Spa, denn in der Formel 1 handelt es sich beinahe um eine Gerade."

Zeitraffer:

2010:

Mit seinem dritten Saisonsieg wahrt Sebastian Vettel seine WM-Chance. Red Bull feiert mit Vettel und Mark Webber bei strahlendem Sonnenschein einen Doppelsieg. Ferrari-Pilot Fernando Alonso hlt vor allem in der zweiten Rennhlfte gut mit dem Fhrungsduo mit und sichert sich den dritten Rang. Kurios: Renault-Pilot Robert Kubica verliert whrend einer Safety-Car-Phase ein Hinterrad. Sein Teamkollege Witali Petrow kollidierte mit Nico Hlkenberg, Felipe Massa schoss in der ersten Kurve Vitantonio Liuzzi ab. Lokalmatador Kamui Kobayashi bietet seinen Fans eine beeindruckende Show und wird Siebter.

2009:
Sebastian Vettel geht kmpferisch an die Aufgabe in Japan und setzt sich durch: Der junge Red-Bull-Pilot holt sich am Samstag die Pole-Position, feiert am Sonntag den Sieg und hlt damit den fast aussichtslosen Titelkampf gegen Jenson Button weiter offen. Der sptere Weltmeister kommt nur als Achter ins Ziel. Besonders groen Jubel erntet Jarno Trulli, der im Toyota auf Platz zwei fhrt und die japanischen Herzen hher schlagen lsst. Sein damaliger Teamkollege Timo Glock hat viel Pech: Der Deutsche hat im Qualifying einen Crash und muss den Rest der Saison auslassen. Den dritten Platz im Rennen holt Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes.

2006:
Polesetter Felipe Massa (Ferrari) gewinnt zwar den Start, lsst aber seinen um die Weltmeisterschaft kmpfenden Teamkollegen Michael Schumacher schon in der dritten Runde kampflos vorbei. Schumacher fhrt dann tatschlich auf Siegeskurs, bis sein Motor kaputt geht - eine Vorentscheidung im Titelrennen. Fernando Alonso (Renault) lsst sich diese Chance nicht entgehen, legt - vor dem ersten Boxenstopp noch an vierter Stelle liegend - einen Zahn zu und gewinnt einen ansonsten wenig spektakulren Grand Prix. Massa wird vor Giancarlo Fisichella (Renault) Zweiter. Ralf Schumacher (Toyota) und Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team) landen als Siebenter und Achter in den Punkten.

2005:
Ralf Schumacher (Toyota) geht berraschend von der Pole-Position aus ins Rennen, fllt mit seiner Dreistoppstrategie aber wegen einer frhen Safety-Car-Phase zurck. Die Topfavoriten Michael Schumacher (Ferrari), Fernando Alonso (Renault) und Kimi Rikknen (McLaren-Mercedes) kommen von den Startpositionen 14, 16 und 17 und rollen das Feld mit zahlreichen spektakulren Manvern von hinten auf. Die Entscheidung fllt schlussendlich in der allerletzten Runde, als Rikknen mit einem Angriff der Extraklasse noch am bis dahin fhrenden Giancarlo Fisichella (Renault) vorbeigeht.

2004:
Das Rennen im Jahr 2004 steht ganz im Zeichen eines ber Japan wtenden Taifuns, der am Freitag mit seinen Vorboten fr Regenchaos sorgt und die Veranstalter veranlasst, den kompletten Samstag aus Sicherheitsgrnden abzusagen. Der Taifun verfehlt den Kurs und so kann am Sonntag das Doppel-Qualifying und Rennen ber die Bhne gehen. Sieger des Rennens: Michael Schumacher vor Bruder Ralf und den beiden BAR-Honda-Piloten Jenson Button und Takuma Sato.

2003:
Michael Schumacher geht unter der Voraussetzung in das Rennen, dass ihm ein achter Platz zum Gewinn des Titels reicht - und nach Kollisionen mit Lokalmatador Takuma Sato und seinem Bruder fhrt er tatschlich just diesen achten Platz nach Hause. Ferrari-Pilot Rubens Barrichello beendet die Saison 2003 mit einem ungefhrdeten Sieg vor WM-Aspirant Kimi Rikknen auf McLaren-Mercedes, der Brasilianer htte es jedoch wesentlich schwerer gehabt, wre nicht Juan-Pablo Montoya in Fhrung liegend mit technischen Problemen an seinem Williams ausgeschieden. Das japanische Publikum bejubelt indes den sensationellen sechsten Platz von BAR-Honda-Fahrer Sato.

2002:
Die Saison 2002 endet mit einem Doppelsieg - Michael Schumacher vor Rubens Barrichello - des dominanten Ferrari-Teams vor Kimi Rikknen und Juan-Pablo Montoya auf den Pltzen drei und vier, sowie Takuma Sato und Jenson Button die die letzten beiden Punkternge belegen. Fr Abwechslung in einem Rennen, das an sich fast durchgngig langweilig ist, sorgen nur die Ausflle, von denen es zehn an der Zahl gibt.

2001:
Ferrari-Fahrer Michael Schumacher gewinnt ungefhrdet sein neuntes Saisonrennen und knackt als erster Fahrer die 800-WM-Punkte-Marke. Auf den zweiten Platz kommt Juan-Pablo Montoya im Williams, Teamkollege Ralf Schumacher wird wegen Abkrzens der Schikane bestraft und wird nur Sechster. McLaren-Mercedes-Pilot Mika Hkkinen berlsst in seinem letzten Rennen David Coulthard den dritten Platz. Rubens Barrichello im zweiten Ferrari wird Fnfter.

2000:
Mit seinem Sieg bei schwierigen ueren Bedingungen mit leichtem Regen holt sich Michael Schumacher seinen dritten Suzuka-Sieg und gleichzeitig seinen ersten WM-Titel mit Ferrari. Dank einer perfekten Strategie kann man Widersacher Mika Hkkinen in der Boxengasse berholen, der sich vor seinem Teamkollegen David Coulthard im zweiten McLaren-Mercedes mit einem zweiten Platz zufrieden geben muss.

1999:
Mit einem Start-Ziel-Sieg sichert sich Mika Hkkinen den ersten Platz und damit auch den WM-Titel vor Ferrari-Pilot Eddie Irvine. Ferrari gelingt es zumindest, dank eines zweiten Platzes von Michael Schumacher und eines dritten Ranges von Eddie Irvine zum ersten Mal seit 1983 den Konstrukteurstitel zu gewinnen.

1998:
Polesetter Michael Schumacher bleibt beim Vorstart stehen und muss damit den ersten Startplatz Gegner Mika Hkkinen berlassen. Der Finne kann das Rennen gewinnen und seinen ersten WM-Titel einfahren, Michael Schumacher muss nach einem Reifenschaden an dritter Stelle liegend aufgeben. Eddie Irvine im Ferrari wird Zweiter vor David Coulthard im zweiten McLaren-Mercedes.

1997:
Eddie Irvine lsst Michael Schumacher passieren und blockiert anschlieen Williams-Renault-Pilot Jacques Villeneuve, mit dem Schumacher um den Titel kmpft. Whrend Michael Schumacher gewinnt, wird der Kanadier - nur unter Protest ins Rennen gegangen - wegen Ignorierens gelber Flaggen im Training nachtrglich disqualifiziert. Heinz-Harald Frentzen im Williams wird somit Zweiter vor Irvine im Ferrari.

1996:
Mit einem Start-Ziel-Sieg beendet Damon Hill das Rennen in Suzuka und wird Weltmeister, weil sein Williams-Teamkollege Jacques Villeneuve nach einem Radverlust ausfllt. Michael Schumacher kommt auf den zweiten Platz, Mika Hkkinen wird Dritter.

Fotoquelle: xpb.cc

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