Mark Webber setzt seine Hoffnungen voll und ganz in die Saison 2012

Formel 1 2011

— 06.10.2011

Webber will zurück zu "abnormer Form"

Mark Webber bezeichnet seine Leistung aus der Saison 2010 selbst als ungewöhnlich und möchte im kommenden Jahr an diese anknüpfen

Red-Bull-Pilot Mark Webber musste in der laufenden Saison seine letzte realistische Titelchance bereits fünf Rennen vor Schluss endgültig begraben. Im Vorjahr war der Australier nach vier Saisonsiegen noch mit einer Chance auf den Titel zum Saisonfinale nach Abu Dhabi gereist - eine Form, zu der er in der kommenden Saison zurückfinden möchte.

Nachdem Webber in dieser Woche von 'Yahoo News Singapore' mit "Ich denke, im vergangenen Jahr hatte ich meine letzte Chance, um Weltmeister zu werden" zitiert wurde, rudert er in seiner Medienrunde im Vorfeld des Grand Prix von Japan in Suzuka nun wieder etwas zurück: "Ich habe nicht gesagt, dass 2010 auf alle Zeiten meine letzte Chance war", so der 35-Jährige, der in dieser Saison noch auf seinen ersten Triumph wartet, während Teamkollege Sebastian Vettel fünf Rennen vor Schluss bereits auf neun Siege anno 2011 zurückblicken kann.

"Unser diesjähriges Auto unterscheidet sich stark von dem aus dem Vorjahr. Zudem hat Sebastian einen phänomenalen Job gemacht", erklärt Webber seine eigene, im Vergleich zu 2010 nach unten zeigende Formkurve. "Für die kommende Saison erwarten wir einige Veränderungen - nichts Spektakuläres - aber es wird sich etwas ändern. Ich muss daher mit einer positiven Grundeinstellung ins Jahr 2012 gehen."

Ein ähnliches Szenario wie in der laufenden Saison - in der Vettel seine Gegner scheinbar nach Belieben kontrollieren kann - wäre laut Webber "für niemanden von uns besonders schön". "So schön Siege sind, aber in diesem Jahr hat einer ganz klar zu viele davon für sich beansprucht", urteilt der Australier und steht mit dieser Meinung nicht allein da. Optimismus ist für Webber daher die Grundlage im Hinblick auf seine insgesamt sechste Saison im Red-Bull-Team.

Am liebsten wäre dem 35-Jährigen eine Rückkehr zur "abnormen Form" aus dem Jahr 2010, wie er es selbst bezeichnet: "Das vergangene Jahr war schon außergewöhnlich. Schließlich kämpfst du nicht in jeder Saison um den WM-Titel. Im Moment ist es wieder normal, aber ich will in Zukunft zur abnormen Form zurückkehren."

Was seine Aussichten auf den anstehenden Grand Prix von Japan betrifft, so hofft Webber vor allem, nicht gleich am Start zu viele Plätze zu verlieren. Bei den zurückliegenden sechs Grands Prix fand sich der Australier nach der ersten Runde im Vergleich zur Startposition jeweils weiter hinten wieder.

"Wenn du von Beginn an einem Rückstand hinterherfährst, macht das dein Rennen nicht einfacher", so der Red-Bull-Pilot, der speziell mit dem KERS der "Bullen" wieder und wieder zu kämpfen hatte, von Zeit zu Zeit aber auch eigene Fehler einbaute. "Sowohl das Team als auch ich selbst haben am Start noch Nachholbedarf", stellt Webber nüchtern fest.

Fotoquelle: xpb.cc

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