Jenson Button ist Sebastian Vettels einzig verbliebener WM-Konkurrent

Formel 1 2011

— 07.10.2011

Suzuka: Button Schnellster, Vettel crasht

Wäre es noch spannend, wäre das ein Auftakt nach Maß gewesen: Jenson Button in Suzuka Schnellster, Sebastian Vettel nach Unfall in den Leitplanken

Sebastian Vettel braucht nur noch einen einzigen Punkt, um in Sachen WM-Entscheidung nichts mehr dem Zufall zu überlassen, trotzdem scheint der Red-Bull-Pilot nicht ganz so cool zu sein, wie er sich am Medien-Donnerstag in Suzuka gegeben hat. Denn im ersten Freien Training zum Grand Prix von Japan leistete er sich einen vermeidbaren Schnitzer.

Vettel kam in der letzten Minute in der Degner-Kurve von der Ideallinie ab und verlor sein Auto außer Kontrolle, krachte im Bereich der Unterführung in die Streckenbegrenzung und musste zuschauen, als die anderen noch Starts üben durften. Aber: "Das ist harmlos", relativiert Experte Marc Surer den Schaden am Red Bull und ergänzt: "Wir werden noch einige sehen, die in dieser Kurve Probleme haben, denn das ist eine tückische Kurve, die man schlecht einsieht."

Die Zeitentabelle wies den angehenden Doppelweltmeister als Dritten aus, knapp eine halbe Sekunde hinter Jenson Button (McLaren). Letzterer konnte als einziger Topfahrer seine Zeit im Finish noch verbessern, markierte 1:33.634 Minuten. Zum Vergleich: Im Vorjahr war Vettel am Freitag um mehr als zwei Sekunden schneller. Zweiter wurde heute Buttons Teamkollege Lewis Hamilton mit einem Rückstand von weniger als einer Zehntelsekunde.

Innerhalb von einer Sekunde zum Führenden lagen auch noch Fernando Alonso (Ferrari) und Mark Webber (Red Bull); Überraschungsmann Jaime Alguersuari (Toro Rosso) auf Platz sechs fehlten bereits 1,303 Sekunden. Felipe Massa (Ferrari/+1,951), Sebastien Buemi (Toro Rosso/+1,956), Michael Schumacher (Mercedes/+2,399) und Witali Petrow (Renault/+2,736) komplettierten in den ersten 90 Minuten die Top 10.

Während die Zeiten wenig repräsentativ waren, nutzten viele Teams die Zeit, um ihre neuesten Updates auszuprobieren. So fuhr Ferrari wieder mit gelber Phosphorfarbe, um die aerodynamischen Strömungen an der Nase nachvollziehen zu können, und Renault verwendete zwei verschiedene Bodywork-Versionen (eng bei Bruno Senna, komfortabel bei Petrow). Das Sauber-Update wusste noch nicht zu überzeugen: Kamui Kobayashi (+3,314) 13., Sergio Perez (+3,469) 15.

Auffällig ansonsten noch, dass Pastor Maldonado (18./+4,812) seinen Williams nach einem Ausritt in den schnellen S-Kurven schon vor Halbzeit abstellen musste, aber dennoch nur knapp langsamer war als sein Teamkollege Rubens Barrichello, der um drei Runden mehr drehte. Und: Marussia-Virgin und HRT schrammten im ersten Training wieder einmal an der gedachten 107-Prozent-Hürde vorbei - um teilweise mehr als eineinhalb Sekunden...

Fotoquelle: xpb.cc

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