Fernando Alonso misst dem Ergebnis des Freitags nicht allzu viel bei

Formel 1 2011

— 07.10.2011

Ferrari will Ergebnis nicht überbewerten

Der zweite Rang von Fernando Alonso am Freitag in Suzuka sieht stark aus, doch die Italiener warnen vor verfrühtem Optimismus

Trotz der Tatsache, dass Fernando Alonso mit 0,174 Sekunden Rückstand nach dem Freien Training zum Großen Preis von Japan am Freitagnachmittag in Suzuka auf dem zweiten Rang zu finden war, gibt sich der Spanier nicht wirklich optimistisch. Teamkollege Felipe Massa, mit 0,547 Sekunden Abstand auf Position fünf, will die Hoffnung nicht aufgeben und kann sich vorstellen, am Wochenende auf das Podium zu fahren.

"In diesem Jahr haben wir alle Teams gesehen, wie sie durch viele Höhen und Tiefen gehen, mit der Ausnahme von Red Bull", so Alonso. "Bei ihnen hängt es davon ab, auf welcher Strecke wir uns befinden, wir sollten also nicht allzu überrascht sein, wenn wir heute zum Beispiel besser zu sein scheinen als in Singapur."

"Heute ist lediglich Freitag. Das ist ja schon zuvor passiert, dass der erste Tag wie dieser war, und dann haben wir es im Qualifying nicht geschafft, besser als Platz fünf abzuschneiden. Fakt ist, dass ich nicht denke, dass die Dinge viel anders sind als vor zwei Wochen, besonders da unser Auto beinahe unverändert ist."

"Was wir sagen können, ist, dass das Gefühl nach dem heutigen Tag ein wenig ermutigender ist als in den Rennen zuvor. Zudem müssen wir im Hinterkopf behalten, dass die Rennen in der Vergangenheit viel offener waren, als sich das endgültige Ergebnis nicht allzu sehr von den Positionen in der Startaufstellung unterschied. Die Strategie, die Abnutzung der Reifen und DRS führen zu mehr Unsicherheit und Spektakel. Zum Beispiel denke ich, dass wir hier deutlich mehr Überholmanöver sehen werden als in den vergangenen Jahren."

"Alles in allem war dies im Vergleich zu so vielen anderen Freitagen in diesem Jahr ein guter Tag", so Massa. "Die ersten Eindrücke sind besser. Das Auto hat sich ganz gut verhalten, aber es stimmt auch, dass wir nicht vor morgen Nachmittag wissen werden, wo wir im Vergleich zu den anderen stehen. Wir haben eine Menge daran gearbeitet, um das beste Setup zu definieren, lernten für den Rest des Wochenendes wichtige Dinge."

"Die Abnutzung der Reifen scheint ziemlich signifikant zu sein, was die Rennen in Bezug auf die Strategie noch offener gestalten wird. Es wird nicht die einfachste Arbeit sein, das richtige Setup für das Auto zu finden. Vielleicht können wir um eine Zielankunft auf dem Podium kämpfen, das ist ein realistisches Ziel. Mit Sicherheit möchte ich immer in der Lage sein, um den Sieg zu kämpfen. Es stimmt, dass Red Bull über einen signifikanten Vorteil verfügt. Wir müssen jedoch weiterhin an uns selbst glauben, denn in den Rennen kann alles passieren."

"Es ist immer schwierig, die relativen Stärken an einem Freitagabend quer durch das Feld zu analysieren", so Chefingenieur Pat Fry. "Denn wir wissen nicht genau, was unsere Hauptgegner machen, besonders wenn es um die Benzinmengen geht, mit denen sie während der drei Stunden im Freien Training unterwegs waren. Aus diesem Grund ist es besser, sich auf seine eigenen Anstrengungen zu konzentrieren und zu versuchen, sich so gut wie möglich auf den Rest des Wochenendes vorzubereiten."

"Wir hatten verschiedene aerodynamische Elemente, die es zu vergleichen galt, und das war der Großteil der Arbeit, den wir in der ersten Einheit erledigten. Das ist wichtig, auch wenn man schon auf das kommende Jahr liegt, denn dies bedeutet, dass wir mehr ins Detail gehen können, wenn es um die Korrelation zwischen der Strecke und dem Windkanal geht. Heute Nachmittag waren die Reifen während der 90 Minuten der dominante Faktor. Diese Strecke ist sehr hart zu den Reifen, und es wird eine Herausforderung sein, die richtige Balance für das Auto zu finden, sowohl im Qualifying als auch im Rennen."

Fotoquelle: xpb.cc

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