Sebastian Vettel durfte am Ende ein wenig überraschend doch jubeln

Formel 1 2011

— 08.10.2011

Red Bull verschickt Flügel: Vettel auf Pole

Red Bull verleiht nicht nur Flügel und verhalf Sebastian Vettel so zur Pole-Position in Suzuka, während Teamkollege Mark Webber patzte

Dank eines neuen Frontflügels, den das Team in letzter Minute nach Japan verschicken konnte, holte sich Sebastian Vettel in einem atemberaubenden Schlussspurt knapp die Pole-Position vor Jenson Button. Mark Webber hingegen bekam seine letzte Runde in Suzuka nicht richtig auf die Reihe und musste sich mit 0,690 Sekunden Rückstand und Position sechs begnügen.

"Gestern bin ich im Freien Training von der Strecke abgeflogen und beschädigte mir den Frontflügel", so Vettel. "Das war also nicht ideal, um das Auto für den heutigen Tag vorzubereiten. Darunter hatten wir in Bezug auf die Balance des Autos heute Morgen ein wenig zu leiden und waren zu langsam."

"Wir setzen uns nach dem 2. Freien Training zusammen und schauten, wo wir uns verbessern können und wo wir im Qualifying in der Lage sind, alles aus dem Auto herauszuholen, was entscheidend war. Zwischen mir und Jenson war nicht viel!"

"Ich möchte mich beim Team und bei der Fabrik dafür bedanken, dass sie für mich einen weiteren Frontflügel hergebracht haben. Ohne sie würde ich jetzt nicht hier sitzen, also bin ich sehr glücklich und sehr stolz."

"Ob ich morgen einen Punkt hole oder keinen Punkt, darauf fokussiere ich mich nicht. Ich erhielt gestern eine Lektion, als ich einen kleinen Moment nicht hundertprozentig konzentriert war und die Kontrolle über das Auto verlor. Morgen gibt es ein langes Rennen, und es ist herausfordernd."

"Ich freue mich darauf. Wir kommen wirklich liebend gerne hierher. Es herrscht hier eine spezielle Atmosphäre und die Fans sind so leidenschaftlich und verrückt. Wenn wir am Vormittag das Hotel verlassen ist es voller Leute und sie kreischen alle. Es ist aus diesem Grund ein schönes Gefühl, ein Teil davon zu sein und es wird etwas Besonderes sein, morgen von der Pole zu starten. Es ist ein langes Rennen und es können eine Menge Dinge passieren."

"Ich bin sehr überrascht, Sechster zu sein", so Webber. "Ich gab mein Bestes, aber ich war nicht schnell genug, und es ist eine Überraschung, dass ich schlussendlich mit der Geschwindigkeit nicht mithalten konnte. Sebastian schaffte offensichtlich eine gewaltige Runde, also steht er einfach in der ersten Reihe, was eine großartige Leistung ist."

"Ich bin enttäuscht, in der dritten Reihe zu stehen. Das Auto war gestern auf dem Longrun ziemlich gut, und es war auch auf kurzen Versuchen gut, bis zum Ende. Ich habe heute also ganz klar nicht das Maximale herausgeholt. Ich werde morgen aufwachen und Druck machen."

"Ein phänomenales Qualifying", so Teamchef Christian Horner. "Angesichts der gewaltigen letzten Runde von Sebastian war es sehr, sehr knapp. Es war das gesamte Wochenende mit den McLaren sehr eng, und er hat sich mit einer bemerkenswerten letzten Runde um Hundertstelsekunden die Pole geholt."

"Dies entschädigt für die harte Arbeit, die sowohl hier als auch in der Fabrik geleistet wurde, nachdem gestern einer der neuen Frontflügel beschädigt wurde und ersetzt werden musste. Das ist ein fantastischer Weg, um sich für diese Anstrengungen zu bedanken."

"Was Mark betrifft, so war er bis zum letzten Versuch bei der Musik, hatte einen pinken ersten Sektor, aber danach schien ihm die Runde in Bezug auf die Zeit zu entgleiten, und er war nicht in der Lage, sich in den letzten beiden Sektoren in einer sehr, sehr engen Startaufstellung zu verbessern. Hoffentlich kann er von dort aus morgen gute Fortschritte erzielen."

"Einmal mehr ein wunderbares Ergebnis von Sebastian", so Cyril Dumont von Renault. "In Bezug auf das Teamwork haben wir an diesem Wochenende unglaubliche Arbeit geleistet, und ich möchte allen hier und in der Fabrik gratulieren, sie haben wirklich gute Arbeit geleistet."

"Mir tut es ein wenig für Mark leid, denn wir beraubten ihn heute Morgen aufgrund eines elektrischen Motorproblems ums Fahren. Er war aus diesem Grund nicht mehr Lage, den ersten Teil des 3. Freien Trainings am Vormittag zu fahren. Ich hätte es vorgezogen, ihn bei Sebastian zu sehen, aber seine Geschwindigkeit war während des 2. Freien Trainings gut, also sollte er morgen solide unterwegs sein."

Fotoquelle: xpb.cc

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