Sutil war in der Schlussphase des Rennens gegen die Konkurrenz chancenlos

Formel 1 2011

— 09.10.2011

Force-India enttäuscht: Safety-Car kostet Punkte

Adrian Sutil und Paul di Resta hatten gute Chance auf WM-Punkte, doch das Safety-Car vereitelte die Ausbeute in Suzuka

Das Force-India-Team fiel in der Schlussphase des Rennens noch aus den Punkten heraus. Am Ende belegten Adrian Sutil und Paul di Resta beim Großen Preis von Japan in Suzuka die Positionen elf und zwölf.

"Um ehrlich zu sein, ich habe das Gefühl, dass wir Pech hatten, es heute nicht in die Punkte geschafft zu haben", so Sutil. "Mein Start war zu Beginn exzellent, auch wenn ich vom Gas gehen musste, da Kobayashi einen sehr schlechten Start hatte. Also konnte ich nicht den vollen Vorteil daraus ziehen."

"Aber nach den ersten paar Runden lag ich vor den Renault und wir hatten eine gute Geschwindigkeit. Was meinem Rennen wirklich geschadet hat, war meiner Meinung nach das Safety-Car, denn ich führte meinen zweiten Stopp in der Runde bevor es auf die Strecke ging durch, und verlor eine Position auf der Strecke."

"Was die Strategie betrifft, so mussten wir auf drei Stopps setzen, denn die Abnutzung der Reifen war zu hoch. Eine Weile sah es danach aus, als wäre der neunte Platz möglich, aber schlussendlich verloren wir gegen die Autos, welche zwei Stopps durchführten und am Ende des Rennens den Vorteil der weichen Reifen hatten."

"Ich legte einen eindrucksvollen Start in das Rennen hin", so di Resta. "Ich zog nach außen und sprang um vier Plätze nach vorn, vor die beiden Renault und Kobayashi. Ich kam in einen guten Rhythmus, aber das Safety-Car hat unsere Strategie kaputtgemacht, denn dies war unser schnellster Teil des Rennens, und es war wichtig, zu versuchen, einen Vorsprung herauszufahren."

"Dies half den Autos, welche zwei Stopps durchführten, denn sie schnappten uns in den letzten Runden, und es war sehr schwer, sich zu verteidigen. In den letzten vier Rennen wissen wir, dass es mit den Teams um uns herum einen sehr engen Kampf geben wird. Sauber schien hier sehr konkurrenzfähig gewesen zu sein, und auch bei Renault sieht es danach aus, als wären sie wieder in der alten Form. Wir werden jedoch versuchen, in Korea zurückzuschlagen."

"Wir gingen in das heutige Rennen mit dem Glauben, dass wir um Punkte kämpfen können", so Robert Fernley, stellvertretender Teamchef. "Schlussendlich haben uns dies die Umstände im Rennen in der Schlussphase des Rennens verwehrt. In Bezug auf die Strategie hatten wir definitiv alles im Griff, und die exzellenten Starts beider Autos spielten uns schön in die Hand."

"Wir wussten, dass wir in Bezug auf die Abnutzung der Reifen am Limit sind, aber wir zeigten eine gute Geschwindigkeit und bauten einen Vorsprung auf jene Autos auf, welche zu Beginn des Rennens auf dem Medium-Reifen unterwegs waren."

"Unglücklicherweise kam dann das Safety-Car, das unseren Vorteil zerstörte und die Autos auf zwei Stopps ins Spiel brachte. Wir versuchten, in den Punkten zu bleiben, aber es war unmöglich, sich in den Schlussrunden gegen die Autos auf den weichen Reifen zu verteidigen. Wir verlassen Suzuka aus diesem Grund ein wenig enttäuscht, aber wir werden uns auf die positiven Dinge fokussieren und wollen unser Potenzial in Korea realisieren."

Fotoquelle: Force India

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