Timo Glock und sein Marussia-Virgin-Team freuen sich auf Südkorea

Formel 1 2011

— 11.10.2011

Marussia-Virgin will in Südkorea "Spaß haben"

Marussia-Virgin nennt vor dem anstehenden Rennen in Südkorea keine konkreten Ziele - Beide Piloten machten Zwischenstopps in japanischen Metropolen

Offenbar will man im Lager von Marussia-Virgin die aktuelle Saison nur noch mit Anstand zu Ende bringen. Man artikuliert keine konkreten Ziele mehr, hofft auf den großen Aufschwung im kommenden Jahr. "Das Team hat großartige Arbeit geleistet und ist innerhalb von nur zwölf Stunden von einer Strecke an die andere umgezogen. Nun sind wir in Südkorea und hoffen auf ein schönes Rennwochenende. Die Meisterschaft ist entschieden, aber wir dürfen uns noch auf vier unterhaltsame Grands Prix freuen", sagt Teamchef John Booth.

"2010 haben wir viel über die Strecke gelernt. In diesem Jahr kommen wir allerdings erstmals mit den Pirellis hierher", erklärt der Brite. "Es wird einige Herausforderungen geben, zum Beispiel müssen wir den perfekten Kompromiss beim Setup finden. Die Strecke bietet lange Geraden, aber auch sehr kurvige und enge Abschnitte. Der Asphalt dürfte sich nun gesetzt haben. Im vergangenen Jahr war er erst eine Woche vor dem Rennen aufgetragen worden. Mal schauen, ob die Reifenauswahl passt."

"Im vergangenen Jahr hat das Wetter eine entscheidende Rolle gespielt. Die Vorhersage zeigt, dass es zu Beginn des kommenden Wochenendes erneut Regen geben könnte", meint Booth mit Blick auf die kommenden Tage. "Ich hatte im vergangenen Jahr im Regen viel Spaß. Mal sehen, was in diesem Jahr passieren wird. Ich bin sicher, dass es wieder ein interessantes Wochenende werden wird", verspricht Timo Glock.

"Die Strecke gefällt mir. Es ist eine nette Kombination von langen Geraden und langsamen Kurven, wie zum Beispiel zum Start in den zweiten Sektor. Es gibt dort drei extrem langsame Zick-Zack-Kurven, in denen man einen Rhythmus finden muss. Man muss dort die Kerbs mit einbeziehen und möglichst viel Tempo mitnehmen", beschreibt Glock. "Aus Kurve sechs muss man stark bechleunigen und die folgende schnelle Passage möglichst sauber erwischen. Klappt das nicht, dann bist du ganz schnell mal neben der Piste."

"Man kann auf der Strecke in Südkorea kaum mal durchatmen, was es wirklich schwierig macht", fasst Glock vor dem 16. Formel-1-Rennen der Saison zusammen. Der Hesse legte auf seinem Weg zum Rennwochenende in Südkorea einen Zwischenstopp ein. "Auf meinem Weg nach Yeongam habe ich einen Zwischenstopp in Kyoto eingelegt. Ich habe mein Rennrad herausgeholt, bin dort etwas gefahren und habe trainiert."

"Ich war vor der Weiterreise nach Südkorea ein paar Tage in Tokyo", sagt Teamkollege Jerome D'Ambrosio. "Ich habe trainiert und mich auf das kommende Wochenende vorbereitet. Ich freue mich darauf. Die Strecke hat mir im vergangenen Jahr Spaß gemacht, auch wenn ich nur im ersten Freien Training fahren durfte. Aus dem Land der Rennsport-Enthusiasten Japan kommen wir nun nach Südkorea. Es ist interessant, wie sich dort alles von Grund auf neu aufbaut."

"In den vergangenen beiden Rennen in Singapur und Japan habe ich einen guten Schwung aufgenommen, den ich bis zum Saisonende beibehalten möchte. Ich lerne mit jedem Rennen so viel hinzu und genieße die neuen Erfahrungen", sagt der Belgier, der bislang nicht für die Saison 2012 bestätigt ist. An der Strecke will man dessen möglichen Nachfolger feiern. Marussia-Virgin-Ersatzpilot Robert Wickens hatte sich am vergangenen Wochenende die Meisterschaft in der Renault-World-Series gesichert.

Fotoquelle: Marussia-Virgin

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