Jarno Trulli ist der Meinung, dass die Boxeneinfahrt nach wie vor unsicher ist

Formel 1 2011

— 13.10.2011

Trulli: "Es hat sich nichts geändert"

Lotus-Pilot Jarno Trulli spart nicht mit Kritik, wenn es um den Kurs in Südkorea geht und reibt sich besonders an der Einfahrt in die Boxengasse

Bereits im Vorjahr kritisierten die Fahrer den Kurs in Yeongam. 2011 kommt die Formel 1 zum zweiten Mal auf die recht neue Anlage. Die erwarteten Änderungen blieben offensichtlich aus, was vor allem Jarno Trulli zu offenen Worten verleitet. Der Italiener stellt der Anlage in Südkorea kein gutes Zeugnis aus und ist offensichtlich kein großer Fan von den neuen Strecken im Kalender.

Frage: "Wie beurteilst du die Strecke in Südkorea?"
Jarno Trulli: "Die Strecke ist okay. Ich finde, dass sie nicht besonders anspruchsvoll ist, um ehrlich zu sein. Sie ist nichts Besonderes. Es gibt keine Kurve, die eine richtige Herausforderung darstellt. Es ist einer der, sagen wir, neuen Kurse mit großzügigen Auslaufzonen. Ich muss zudem sagen, dass ich nicht sehr zufrieden mit der Einfahrt in die Boxengasse bin."

"Es hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert. Es wird sicher sehr staubig, weil hier niemand wieder gefahren ist. Ich weiß nicht. Im Vorjahr gab es sehr viel Regen. Es war kein allzu schöner Grand Prix. Aber unterm Strich müssen wir sehen, dass wir dieses Jahr eine gute Leistung zeigen."

Frage: "Der Boxeneingang war bereits 2010 ein großes Problem. Damals wurden im Laufe des Wochenendes provisorische Lösungen gefunden."
Trulli: "Sie hätten es deutlich besser machen können. Dazu hätte man eine recht einfache Lösung gehabt, indem man den Boxeneingang vor die letzte Kurve verlegt hätte. Es wurde nichts gemacht."

Frage: "Nach dem Rennen im Vorjahr haben viele Verbesserungen für 2011 erwartet. Offensichtlich hat sich nicht allzu viel getan. Bist du überrascht darüber?"
Trulli: "Ich habe keine großen Verbesserungen entdeckt. Besonders hinsichtlich des Boxeneingangs haben wir Änderungen gewünscht. Es ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Ich hätte es geändert und sicherer gemacht. Aber wenn die FIA denkt, dass es aktuell gut ist, wie es ist, dann möchte ich da nicht weiter darüber diskutieren."

Frage: "Du meintest, die Strecke sei nicht sehr anspruchsvoll. Kommt das dem Auto entgegen? Was ist möglich?"
Trulli: "Ich hoffe, dass ich mit aktivierter Servolenkung etwas mehr Spaß haben werde (lacht; Anm. d. Red.). Es wäre schön, wenn es besser läuft als in Suzuka. Ich hoffe, das Beste aus mir und dem Auto herauszuholen. Im Vorjahr lief es nicht allzu schlecht. Ich erwarte, dass es ein gutes Wochenende wird."

Frage: "In Suzuka wurdet ihr nicht überrundet. Ein schönes Gefühl, oder?"
Trulli: "Es ist ein gutes Gefühl. Außerdem kann man sich mehr auf das Rennen konzentrieren und muss nicht so oft in den Spiegel sehen und sich mit den blauen Flaggen auseinandersetzen."

Fotoquelle: xpb.cc

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