Timo Glock stand wie alle anderen Piloten am Freitag im Regen

Formel 1 2011

— 14.10.2011

Marussia-Virgin: Fortschritt lässt noch auf sich warten

Timo Glock testete neue Teile für 2012, wobei sich die Erkenntnisse angesichts des Regens noch in Grenzen hielten - Jerome D'Ambrosio mit Balanceproblemen

Die Marussia-Virgin-Piloten Timo Glock und Jerome D'Ambrosio versuchten im zweiten Freien Training zum Grand Prix von Südkorea verlorengegangene Streckenzeit nachzuholen. Bei den widrigen Bedingungen am Vormittag beließen es die beiden bei vier beziehungsweise sieben vergleichsweise gemütlichen Runden. Am Nachmittag standen im Falle von Glock Testfahrten mit neuen Teilen für die kommende Saison auf dem Programm, während sich D'Ambrosio mit dem Verhalten der Regen- und Intermediate-Reifen vertraut machte.

"Die Bedingungen waren heute für niemanden einfach, aber wir waren alle im selben Boot", sagt Glock und hält fest. "Im Vergleich zu anderen Strecken im Regen war das Gripniveau recht hoch. Die Strecke ist allerdings als solches eine Herausforderung, was es im Regen nicht einfacher macht. Speziell die weißen Begrenzungslinien und die Kerbs sind sehr glatt. Auch wenn ich hier im vergangenen Jahr im Regen ein recht gutes Rennen hatte, so hoffe ich doch, dass es diesmal am Sonntag trocken sein wird."

In Bezug auf ein Trockensetup war am Freitag folglich kaum Arbeit möglich. "Insofern wird es morgen in gewisser Hinsicht ein Ratespiel, sollte es trocken sein", meint der Deutsche, der nichtsdestotrotz mit einigen neuen Teilen für die Saison 2012 auf die Strecke ging.

"Wir hatten uns für den Freitag viel vorgenommen und wollten sowohl einige Dinge im Hinblick auf 2012 als auch verschiedene Setup-Varianten ausprobieren. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht", erklärt Teamchef John Booth. "Wir müssen nun notgedrungen bis zum dritten Freien Training warten, um Vergleiche mit unserem bisherigen Trockensetup anstellen zu können."

Unterdessen beschäftige sich D'Ambrosio im zweiten Boliden des Teams mit Evaluierungsfahrten im Hinblick auf die Reifen. "Es ist schade, dass es heute so lange geregnet hat, immerhin konnte ich verstehen, wie die Regenreifen und die Intermediates hier funktionieren", sagt der Belgier und gesteht: "Mit der Balance des Autos bin ich noch nicht ganz glücklich. Daran müssen wir am Abend noch arbeiten, um für morgen besser aufgestellt zu sein."

Teamchef Booth spricht in diesem Zusammenhang von "im Vorfeld geplanten Änderungen über Nacht, welche die Balanceprobleme sicherlich lösen sollten".

Fotoquelle: xpb.cc

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