Wieder Bestzeit: Lewis Hamilton hat in Südkorea anscheinend Großes vor

Formel 1 2011

— 15.10.2011

Südkorea: McLaren dominiert auch im Trockenen

Nach der Dominanz am Freitag gibt McLaren auch im trockenen Abschlusstraining den Ton an - Sebastian Vettel von Toro Rosso eingebremst

Totaler Wetterumschwung in Südkorea: Nach 180 verregneten Minuten am Freitag herrschten heute Morgen zwar bedeckte, aber trockene und 22 Grad warme Bedingungen, sodass die Teams alle gestern gewonnenen Erkenntnisse getrost in die Mülltonne stecken konnten. Dafür gab es diesmal unter repräsentativeren Verhältnissen einen aussagekräftigeren Blick auf das Kräfteverhältnis in Yeongam.

Ganz vorne scheint wieder McLaren zu stehen: Suzuka-Sieger Jenson Button war zwar über weite Strecken langsamer als Teamkollege Lewis Hamilton, schaffte aber im letzten Versuch mit Pirelli-Supersofts eine Bestzeit von 1:36.910 Minuten und gewann das Stallduell damit um 0,289 Sekunden. Hamilton verlor seine finale Attacke, weil er im Fahrverkehr zurückstecken musste und so nicht mehr auf Zeitenjagd gehen konnte.

Weltmeister Sebastian Vettel ereilte ein ähnliches Schicksal, allerdings wurde der Red-Bull-Pilot ausgerechnet von Jaime Alguersuari (12./Toro Rosso/+2,941) aufgehalten - und zwar gleich zweimal, was Red-Bull-Teamchef Christian Horner am Kommandostand den Kopf schütteln ließ und Vettel zu einem unmissverständlichen Handzeichen verführte. Letztendlich belegte er Platz neun, 2,785 Sekunden hinter Button.

Dass ein Sieg Yeongam für Red Bull aber kein Selbstläufer wird, beweist die Zeit von Mark Webber, denn der Australier war als Dritter zwar erster McLaren-Verfolger, sein Rückstand war mit 0,813 Sekunden aber beträchtlich. Mit 1,1 beziehungsweise 1,5 Sekunden Rückstand folgten die beiden Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa auf den Plätzen vier und fünf. Sechster wurde Michael Schumacher (Mercedes/+2,649).

Mit Adrian Sutil (8./Force India/+2,750) und Nico Rosberg (10./Mercedes/+2,833) landeten zwei weitere Deutsche in den Top 10. Ansonsten matchen sich im Mittelfeld die üblichen Konkurrenten: Force India mit leichten Vorteilen vor Toro Rosso und Sauber - und Williams einmal mehr als Schlusslicht vor den drei neuen Teams. Von denen schafften übrigens drei Fahrzeuge (D'Ambrosio und die beiden HRTs) den gedachten 107-Prozent-Cut nicht.

Bei Schlusslicht Daniel Ricciardo (HRT/+8,233) lag das vielleicht daran, dass er nach knapp 20 Minuten in der Boxengasse ausrollte und viel Trainingszeit verlor. Bruno Senna (16./Renault/+3,541) produzierte indes Frontflügel-Schrott, als er auf einer weißen Linie die Kontrolle verlor. Vielleicht wichtigste Erkenntnis des dritten Trainings: Der Unterschied zwischen den beiden Reifenmischungen scheint nicht besonders groß zu sein.

Fotoquelle: McLaren

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